Count per Day

  • 47090Besucher gesamt:
  • 63Besucher heute:
  • 0Besucher momentan online:

Kategorien

Archiv

onpageCheck.net: http://www.funk-news.de

Gelähmte Frau steuert DLR-Roboterarm mit ihren Gedanken

Fast 15 Jahre lang war eine 58-Jährige US-Amerikanerin infolge eines Hirnschlages gelähmt. Mithilfe eines vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten Roboterarms, den sie über ein Implantat in ihrem Hirn steuerte, konnte sie zum ersten Mal wieder alleine aus einer Flasche trinken. Nur wenige Momente dauerte es, bis die Probandin die Trinkflasche von dem Roboterarm greifen, zu ihrem Mund führen und anschließend durch einen Strohhalm Kaffee trinken konnte. Dabei entschlüsselte ein Softwareprogramm ihre neuronalen Signale und wandelte diese in Kommandos für Roboterarm und -hand um. Die DLR-Wissenschaftler stellen die Ergebnisse ihrer Kooperation mit der amerikanischen Brown-University, dem US-Ministerium für Veteranen-Angelegenheiten und dem Massachusetts General Hospital in Boston am 17. Mai 2012 im Wissenschaftsmagazin “Nature” vor. (weiterlesen …)

Genial digital: Amateurfunkmesse am Bodensee zeigt die neuesten Trends

pm/Friedrichshafen – Der digitale Amateurfunk setzt sich in den Shacks beziehungsweise in den Stationen der Funkamateure immer stärker durch. Auf Europas größter Amateurfunkmesse Ham Radio werden von Freitag, 22. Juni bis Sonntag, 24. Juni 2012 im Foyer nicht nur die digitalen Trends vorgestellt. Der Deutsche Amateur Radio Club (DARC) vermittelt im Vortragsprogramm den Teilnehmern wichtige Erkenntnisse darüber, welche Vorteile und Möglichkeiten digitale Technik mit sich bringt. Die Palette reicht von D-Star, APCO25, DMR, HAMNET bis zu den populären SDRs. (weiterlesen …)

Emsländische Funkamateure unterstützen Satellitenprojekt des DLR in Bremen

Am vergangenen Samstag wurde eine spezielle Bodenstation des DLR zum Empfang von Schiffs-Identifikations Signalen (sogn. AIS) in Sögel in Betrieb genommen. Zusammen mit Dipl.-Ing. Kai-J. Siebels vom DARC und Dr. Birgit Suhr vom DLR (Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt) wurde die Technik in Sögel installiert und betriebsbereit geschaltet. Die in Sögel empfangenen Daten werden nach Bremen zum DLR -Server geliefert und dienen dort der wissenschaftlichen Auswertung. Im späteren Schritt dienen sie dem Vergleich von Daten die direkt vom umlaufenden AIS-Satelliten empfangen werden. Das DLR möchte so einen Vergleich zwischen Boden- und Raumgestützen Daten haben. Aufgrund der topografisch günstigen Lagen der Systeme der Funkamteure in Sögel bot sich hier der Aufbau eines solchen AIS Empfangssystems an. Dr. Suhr zeigte sich begeistert von den Möglichkeiten der emsländischen Funkamateure, da in Kürze eine Menge Daten mit guter Qualität empfangen werden konnten. Wer sich für die wissenschaftliche Arbeit der Funkamateure im Emsland interessiert kann dieses auch unter www.i57.de nachlesen. Die Funkamateure freuen sich immer über interessierte Helfer und junge Leute mit neuen technischen Ideen im Bereich der Nachrichtentechnik, Elektrotechnik und Luft-/Raumfahrt. Die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem DLR in Bremen zeigt den hohen wissenschaftlichen Stellenwert der ehrenamtlichen Tätigkeit der Funkamateure im Emsland.

http://www.i57.de/bilder/Das%20Jahr%202012%20in%20Bildern/Emsland_Relais_DLR_05_2012/IMG_1385.JPG Das Bild zeigt das Team bei der Inbetriebnahme der Bodenstation.

Bild: Der geplante AIS-Sat des DLR – erste Vergleichs-Bodenstation in Sögel/Emsland

[gallery]

Vesta – ein planetenähnlicher Asteroid

Zum “richtigen” Planeten hat es nicht ganz gereicht: Trotzdem zeigt Vesta, der mit 530 Kilometern Durchmesser zweitmassivste Asteroid unseres Sonnensystems, zahlreiche Eigenschaften eines Planeten. Das ist eines von mehreren bedeutenden Ergebnissen der NASA-Mission Dawn, die am 11. Mai 2012 im amerikanischen Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht werden. Die Raumsonde Dawn umkreist Vesta seit dem 16. Juli 2011. An der Mission ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt. (weiterlesen …)

Auf der ISS gibt es noch genug zu tun

Seit gut zehn Jahren wird auf der Internationalen Raumstation geforscht. Beteiligte Wissenschaftler treffen sich derzeit in Berlin. heute.de hat den deutschen Astronauten Thomas Reiter nach Sinn und Perspektiven der bemannten Raumfahrt gefragt.

BILD und TEXT auf :

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/21736154/81ed25/Auf-der-ISS-gibt-es-noch-genug-zu-tun.html

Bitte schicken Sie uns ein Fax …

Ein Hardware-Fehler hat den E-Mail-Verkehr des Deutschen Bundestags weitgehend lahmgelegt. Damit müssen sich die Abgeordneten auf althergebrachte Kommunikationsmittel besinnen: Faxen, Morsen, Botengänge. Die meisten Politiker nahmen die Panne mit Humor. (weiterlesen …)

“Socialhams” – ein soziales Netzwerk speziell für Funkamateure

Ein soziales Online-Netzwerk speziell für Funkamateure hat der österreichische Funkamateur Andreas Pachler, OE8APR, geschaffen. Das Netzwerk trägt die Bezeichnung “Socialhams” und ist im Internet unter www.socialhams.net zu erreichen. Neben den Grundfunktionen eines sozialen Netzwerks, wie sie z.B. von “Facebook” und ähnlichen Angeboten bekannt sind, bietet “Socialhams” spezielle Features für Funkamateure. Neben einer kompletten Integration von APRS sind z.B. eine Bakenkarte mit Darstellung aktueller Bakensender, eine Weltkarte mit Zeitzonen und Greyline sowie ein DX-Cluster-Display vorhanden. Eine Logbuch-Funktion mit eQSO-Service ist in Vorbereitung. Das Projekt “Socialhams” wurde im Sommer 2011 gestartet und zählte Mitte April 2012 mehr als 120 Mitglieder. Das System läuft auf einem Server in Deutschland und unterliegt den dortigen Datenschutzbestimmungen. Die Benutzung ist kostenlos, eine vorherige Online-Anmeldung ist erforderlich. – wolf – FM-FUNKMAGAZIN

Weltamateurfunktag

Der 18. April ist von der Internationalen Amateur-Radio-Union IARU zum weltweiten Amateurfunktag erklärt worden, heuer mit dem Motto: „Wir feiern 50 Jahre Amateurfunk-Satelliten im Weltraum“.

Viele Sonderstationen werden auf den Kurzwellen aktiv sein, und örtliche Vereine planen öffentliche Aktionen. (weiterlesen …)

HS (Thailand) DX-MB 1776 (18. Apr 2012)

HS0ZFZ, HS0ZFD, HS0ZGQ und HS0ZIL wollen ab ca. 20.-25.April tageweise EME-Betrieb aus verschiedenen Squares im Nordosten Thailands mit dem Sonderrufzeichen E2E machen. Spenden werden gerne fuer den Wiederaufbau der Clubstation HS0AC der “Radio Amateur Society of Thailand” (RAST) entgegengenommen. QSL via HS0AC. Siehe auch: http://www.qsl.net/rast Siehe auch: http://www.moonbouncing.net/e2e.html

100 Jahre Untergang Titanic DWD-Morsesendung

Deutscher Wetterdienst erinnert an den Untergang der Titanic im April 1912

Sondersendung mit Morsetelegraphie des Wetterfunksenders Pinneberg

Im April 1912 ist der britische Luxusliner RMS Titanic im Nordatlantik nach der Kollision mit einem Eisberg gesunken. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) wird genau 100 Jahre nach der Katastrophe an dieses Er-eignis erinnern. In der Nacht vom 14. auf den 15. April 2012 strahlt der Wetterfunksender Pinneberg des DWD eine Sondersendung mit Morsetelegraphie zum Untergang der Titanic aus.

Für die Sondersendung unterbricht der Wetterfunksender sein reguläres Funk-fernschreibprogramm für die Seefahrt und stellt auf das bis in die 1980er Jahre übliche Morseverfahren um. Am 15. April erfolgt zunächst von 0.30 Uhr bis 4.00 Uhr nachts (22:30 UTC am 14. April bis 02:00 UTC am 15. April) über den Langwellensender DDH47 (147,3 kHz) eine Aussendung in englischer Sprache. Wäh-rend der vorgeschriebenen Seenotpausen des Seefunkdienstes – jeweils halb-stündlich zwischen der 15. und 18. sowie zwischen der 45. und 48. Minute – werden die Namen der 1912 an dem Unglück beteiligten Funkoffiziere in langsamer Tastung ausgesandt. Lizenzierte Funkamateure können in der angegebenen Zeit mit dem Sender DDH / DL0SWA der Amateurfunkgruppe des Seewetteramtes des DWD in Hamburg auf Kurzwelle Kontakt aufnehmen.

Nutzen der Funktechnik für die nationalen Wetterdienste

Die nationalen Wetterdienste profitierten besonders von der ab 1900 aufkommenden Funktechnik. Erstmals war es möglich, Wetterinformationen aus entlegenen Gebieten über größere Entfernungen zeitnah zu übermitteln. Die Meteorologen konnten sich damit ein umfassendes Bild der großräumigen Wetterlage machen und dadurch ihre Vorhersagen deutlich verbessern. Diese Vorhersagen und Warnungen wurden dann mit Funksendern an die Seefahrer verbreitet. Die Sondersendung des DWD ist deshalb auch eine Erinnerung an den großen Nutzen, den die Funktechnik gebracht hat.

Aufgabe des Wetterfunksenders Pinneberg des DWD ist die meteorologische Sicherung der Seefahrt. Über den Sender werden rund um die Uhr Wetterberichte und Unwetterwarnungen für die Schifffahrt verbreitet. Dazu verfügt er über 14 Kurzwellensender mit Leistungen von 1 kW bis 20 kW für die Übertragung von Wetterdaten und Wetterkarten. Hinzu kommt ein 20 kW-Langwellensender für Funkfernschreiben, der zusätzlich die Versorgung von Schiffen im Radius von rund 3 000 Kilometern übernimmt. Über das so genannte NAVTEX-System mit Mittelwelle erreichen Warnmeldungen des nationalen Wetterdienstes Schiffe, die auf der Ost- oder Nordsee unterwegs sind. Für die Forschungsschiffe Meteor und Polarstern besteht eine separate Richtfunkantenne.

Schon seit dem 19. Jahrhundert rüsteten die Wissenschaftler der Deutschen Seewarte in Hamburg seegehende Schiffe mit meteorologischen Instrumenten aus, damit die Kapitäne und Offiziere die Wettersituation während der Reise dokumentieren konnten. Die Messungen und Beobachtungen trugen sie in meteorologische Journale ein. Diese Journale kamen nach der Reise wieder zur Seewarte zurück, wo sie systematisch ausgewertet wurden. Die veröffentlichten Ergebnisse waren vielbeachtete klimatologische Beschreibungen der Seegebiete. Dort enthaltene Segelanweisungen führten zu schnelleren, sichereren Reisen – genau wie die Routenberatungen von heute.

Kapitäne verfügten schon 1912 über Eisbergkarten von Seegebieten

Die meteorologische Situation vor 100 Jahren war nicht ungewöhnlich. Eisfelder und Eisberge drifteten mit dem Labrador-Strom an Neufundland vorbei nach Süden. Obwohl die empfohlenen Dampferwege diese Situation berücksichtigten, war die Fahrt in diesem Gebiet immer mit Risiken verbunden.

Eine plötzlich sinkende Wassertemperatur ist ein deutlicher Hinweis für die Annäherung an die Eisgrenze. Erfahrene Kapitäne reduzieren dann die Fahrt und halten verstärkt Ausguck. Es werden häufiger Messungen der Wassertemperatur durchgeführt, um das Passieren der Gefahrenzone zu beobachten. Durch das kalte Wasser besteht zusätzlich häufig die Gefahr von dichtem Nebel.

Auch historische Schiffstagebücher des DWD berichten über Eisberge

Das meteorologische Journal der Titanic liegt leider nicht mehr vor. Im Archiv des Deutschen Wetterdienstes in Hamburg, in dem die über 37 000 Journale aus der Zeit der Deutschen Seewarte archiviert sind, finden sich aber Hinweise auf die Eissituation des April 1912. Insgesamt 34 Schiffe berichten über Eisfelder und Eisberge. Der Titanic konnten die Schiffe aber nicht mehr helfen – sie waren zu weit weg, zu früh oder zu spät an der Unglücksstelle. In den Journalen sind lediglich Beobachtungen von Wrackteilen und Schwimmwesten dokumentiert – stumme Zeugen der Katastrophe, die sich in dem Eis des Nordatlantiks vor 100 Jahren ereignete.

Hinweis an die Redaktion

Als Anhang zu dieser Pressemitteilung finden Sie unter www.dwd.de/presse eine Audio-Datei mit dem morsetelegraphischen Text „cq cq de ddh47 dl0swa special broadcast centenary of the loss of rms titanic in april 1912“.

Die sieben Abbildungen zeigen den Wetterbericht der Deutschen Seewarte vom 10. April 1912, dem Tag, an dem die RMS Titanic ihre Jungfernfahrt im britischen Southampton begann sowie eine Eisbergkarte und den Eintrag im meteorologischen Journal eines Schiffes, das das Trümmerfeld der Titanic passierte.

=================================================== Ihre Ansprechpartner:

Uwe Kirsche, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher; Telefon: 069 8062 4500; E-mail: pressestelle@dwd.de

Gerhard Lux, Pressesprecher / Fachpresse Telefon: 069 8062 4502; E-mail: pressestelle@dwd.de

[gallery]