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R2-Level-Radio-Blackout

Ein R2-Level-Radio-Blackout ist gegen 5:00 Uhr (3:00 Uhr UTC)aufgetreten, auf der sonnenbeschienenen Seite der Erde, was zu einem Ausfall des Kurzwellenradio über diese Region der Erde führt. Dies wurde durch ein starkes M-Klasse Röntgen Flare verursacht. Dies verursacht wahrscheinlich einen koronalen Massenauswurf, der wahrscheinlich in Richtung Erde geleitet wird. Das CME (falls vorhanden) könnte einen geomagnetischen Sturm überall von ein bis drei Tagen ab heute führen. Bleiben Sie dran!

Live data: http://SunSpotWatch.com/
Get the space weather course here: http://NW7US.us/swc

Quelle: fb.com/spacewx.hfradio


33. INTERRADIO 2014 am 8. November in der Halle 2 Hannover Messegelände

Ankündigung erster Treffen

Anmeldephase Gewerbliche, Flohmarkt

Aktion neue Besucher

Den Auftakt macht DARC Vorstandsmitglied Thomas von Grote DB6OE und Oliver Häusler DH8OH vom Distrikt Niedersachsen, mit den Treffen der Distrikte. Dieses Arbeitstreffen fördert den Zusammenhaltund die Verständigung untereinander. Früher war es eine Zusammenkunft des so genannten„Nordklüngels“. Heute sehen sich viele Entsandte und Freunde aus allen Teilen des DARC, desVFDB und aus Dänemark vom EDR. in Hannover. Eingeladen ist auch der weitere Vorstand des DARC.

DMR ist in aller Munde. Hierzu wird es einen Vortrag kombiniert mit einem Treffen in Hannover angeboten. Alles was rund um DMR wissenswertes gibt und die führenden kommerziellen Anbieter sind aus diesem Grund in Hannover extra anwesend, mit den neuesten Entwicklungen. Die Betriebsart ist als Repowering reiner analoger oder neu geplanter Relaisfunkstellen erste Wahl, da hier systembedingt funktechnische Vorteile gegenüber D-Star sich klar im Betrieb zeigen. Auch ein analoger Betrieb ist mit der Technik gleichzeitig möglich.

Ein HAMNET-Treffen wird Interessenten und Anwendern die Möglichkeit geben sich hier zusammen auszutauschen. Die neuesten Entwicklungen und Netzausbauten werden vorgestellt und eventuell neu geknüpft. HAMNET wird zunehmend die Datenautobahn für den Amateurfunkdienst außerhalb des Internets. Erfolgreiche Verlinkungen von digitalen Amateurfunkbetriebsarten und Relais sind bereits realisiert und weiter das Ziel dieser Gruppe.

Die Gruppe um die digitale Verlinkung mittels SVXLINK plant in Hannover die weit reichenden Möglichkeiten dieser Software für Relaisverschaltungen darzustellen. Über die Software, die auf einen Rasperry PI uns anderen Kleinstrechner läuft, können als besonders positives Beispiel analoge Relais in schwach frequentierten Gegenden zum Gleichwellenfunk für Ortsverbände oder ganzer Gebiete zusammengeführt werden. Alles auch ganz ohne das bekannte Echolinksystem mit seinen Schwächen bei Übertragung und Umschaltung bei Senden und Empfangen. Neben dem reinen Relaisverkehr sind Wettermeldungen und eine Sprachmailbox nur ein Teil der Möglichkeiten die über die Software gesteuert werden kann.

APRS plus. Ein neuer Gedankenanschub wird ein Treffen zur Weiterentwicklung des weltweit verbreiteten Amateurfunkpositionssystems geben. Die Initiatoren wünschen sich neben dem reinen Positionsprogramm auch Fahrparameter oder Bildinformationen an andere Nutzer zu übertragen. Mit bekannten Mitteln in Kfz wie Webcams, könnte hier gerade für Mobilisten ein neuer Anreiz gegeben werden ihre Reisen auch für Andere Nutzer visionell zu präsentieren. Das relativ dichte vorhandene APRS-Netz wird zunehmend auch mit Equipment wie Rasperry-Kleinrechner und Empfangskonvertern aus dem nicht Amateurfunk bereich kostengünstig ausgerüstet, die unter Veränderung der Software auch höhere Datenraten wir den bekannten 1k2 zulassen. Zudem sind die Stationen meist direkt ans Internet oder HAMNET angebunden. Die besten Vorraussetzungen digitale Daten weiterzuleiten.

Anmeldephase für kommerzielle Aussteller

Die Anmeldung kommerzieller Aussteller läuft bereits. Gern erfüllt das Team der INTERRADIO besondere Wünsche für die Standanordnung.

An Flohmarktanmeldung denken!

Aufgrund der erfahrungsgemäß großen Nachfrage bitten wir, die Reservierung rechtzeitig vorzunehmen und nicht erst mit Anmeldeschluss am 25. Oktober. Ratsam ist bereits die Vorbestellung von Eintrittskarten zusammen mit der Tischanmeldung. Der Aufbau am Freitag vor der Messe sichert bei frühzeitiger Anreise eine stressfreie Standeinrichtung mit Zufahrt bis zum Flohmarkttisch. Flohmarktanbieter werden gebeten ihre Anmeldung im Internet herunter zuladen unter: www.interradio.eu

Bitte melden Sie sich bevorzugt per Mail oder Fax an.

Aktion „Neue Besucher für die INTERRADIO“

Der Ausrichter der INTERRADIO ATN e.V. Amateurfunktreffen Niedersachsen, möchte gern Besucher aus

anderen Distrikten die bisher nicht in spürbarer Menge zur Messe kamen in Hannover begrüßen. Dazu

wird auf der Internetseite der Vorkartenverkauf für die OM’s aus den Bereichen besonders interessant gemacht. Jeweils bei mindestens vier am Stück georderten Vorverkaufskarten ist jede 4. Karte kostenfrei. Wir gehen von Fahrgemeinschaften aus bei dem der Fahrer damit eintrittsfrei bleibt. Zudem möchten wir

damit Gruppenfahrten im Zug oder Bus zur INTERRADIO auch fördern. Von der Maßnahme „Neue Besucher für die INTERRADIO“ sind die Distrikte H,I,E, wegen der Nähe und Besucherquote ausgenommen. Mehr unter www.interradio.eu

Unsere Kontaktdaten der INTERRADIO:

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ATN Amateurfunk-Treffen Niedersachsen e.V.

Schützenweg 5

37589 Kalefeld

Tel.: 05553-676801-0

Flohmarkthotline: 05553-676801-1

Fax.: 05553-676801-2

E-Mail: info@interradio.eu

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4M: Mondmission für Funkamateure

LuxSpace will Ende Oktober einen Kleinsatelliten in den Mondumlauf schicken, dessen Signale Funkamateure sammeln sollen. Der Empfang soll mit vergleichsweise einfachen Mitteln möglich sein.

Zum Gedenken an ihren im April verstorbenen Gründer Manfred Fuchs will LuxSpace, die Luxemburger Tochter des Bremer Raumfahrtunternehmens OHB, einen Kleinsatelliten zum Mond schicken: Bei der Manfred Memorial Moon Mission (4M) soll das Fahrzeug in knapp 100 Stunden den Mond erreichen und währenddessen rund 4000 vorab gesammelte Kurznachrichten aussenden. Mit etwas Glück geht der antriebslose Satellit anschließend in einen zeitweise stabilen, fernen Erdorbit über, was die Beobachtungsdauer verlängern könnte.

4M soll als Teil der Nutzlast einer chinesischen Versuchsrakete am 23. Oktober starten. Die Mission verbindet LuxSpace mit einer wissenschaftlichen Aufgabe: 4M sendet auch Telemetriedaten, darunter den von einem Strahlungssensor gemeldeten Pegel. Außerdem will LuxSpace eine neuartige Methode zur Positionsbestimmung erproben (inverse Triangulation). Weil der Satellit vorwiegend von der Südhalbkugel aus sichtbar ist und LuxSpace anscheinend nur eine Bodenstation in Belgien betreibt, ist die Firma für einen kontinuierlichen Datenstrom auf die Mitarbeit weltweit verteilter Funkamateure angewiesen. Als Anreiz schreibt LuxSpace das als Wettbewerb mit Preisen in verschiedenen Kategorien aus.

Der Satellit sendet zwar nur mit geringer Leistung von 1,5 Watt über einen λ/4-Stab im 2-m-Amateurband (145,980 MHz), was wegen der hohen Streckendämpfung auf ein sehr schwaches Empfangssignal hinausläuft. Dank der schmalbandigen und robusten WSJT-Übertragung dürften Funkamateure es dennoch schon mit vergleichsweise einfacher Ausstattung auffangen können: Ein Gewinn von 12 dBi soll genügen, wenn die zirkular polarisierte Antenne mit einem verlustarm angekoppelten Empfangsverstärker (LNA, Low Noise Amplifier) ausgestattet ist. Als Empfänger eignet sich ein SDR-USB-Stick wie der FunCube Dongle. Wichtig sei, die von LuxSpace bereitgestellte WSJT-Version 10.0r4188 oder eine neuere einzusetzen, weil sie Optimierungen für 4M enthalte.

Durch die Position des Mondes während der Mission ist zwar die Südhalbkugel im Vorteil, aber das bedeutet nicht, dass Europäer es erst gar nicht zu versuchen bräuchten: Hinweise zum zeitlichen Ablauf der Mission und zur Sichtbarkeit des Satelliten gibt der LuxSpace-Aufsatz. Ein Online-Tracking-Tool hilft beim Ausrichten der Antenne.

Ein deutlich ambitionierteres Ziel hat sich übrigens der Amateurverband Amsat-DL gesteckt: Bei der zurzeit für 2018 geplanten Mission zum Mars sind die Empfangsvoraussetzungen mit einem 2 bis 3 Meter durchmessenden Antennenspiegel indes wesentlich herausfordernder.

Der ungefähr aktenkoffergroße 4M-Satellit soll Ende Oktober den Mond umrunden und dabei Kurznachrichten und Telemetriedaten an Funkamateure senden.Bildquelle:LuxSpace

Der ungefähr aktenkoffergroße 4M-Satellit soll Ende Oktober den Mond umrunden und dabei Kurznachrichten und Telemetriedaten an Funkamateure senden.

(QUELLE : heise.de/ea Bildquelle: LuxSpace)


LK Leer: Auszeichnung “Blinkfüür” für Jannes (DL2BV)

Alljährlich verleiht der Landkreis Leer den so genannten “Blinkfüür” als Auszeichnung an verdiente Menschen aus der Region, siehe auch: http://www.landkreis-leer.de/Leben-Lernen/Blinkfüür.

In der Sparte “Vereine und Verbände” bekam ihn in diesem Jahr der langjährige OVV des VFDB OV Leer (Z31), Jannes ter Veer (DL2BV) zugesprochen. Mit dieser offiziellen Ehrung wird seine jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit für den Amateurfunk gewürdigt.

Am Donnerstag, 18. September fand die Verleihung im festlichen Rahmen in der Evenburg in Leer statt. Neben dem noch amtierenden Bürgermeister der Stadt Leer Wolfgang Kellner waren viele weitere Gäste aus Politik und Repräsentanten anderer Organisationen der Einladung des Landkreises gefolgt. Der Landrat des Landkreises Leer, Bernhard Bramlage konnte in in seiner Laudatio für Jannes auf seine eigenen Kenntnisse der Materie zurückgreifen, ist er doch selbst Funkamateur und Inhaber des Rufzeichens (DH4BAD).

Alle Geehrten erhielten neben einer Urkunde als Präsent eine silberne Teedose mit Gravur. Nach der Verleihung ging es in den Garten der Evenburg zum Gruppenfoto und Small-Talk bei Sekt und Häppchen. Jannes wäre natürlich nicht Jannes, wenn er nicht gleich die Chance genutzt hätte, sowohl den Landrat Bramlage als auch den noch amtierenden Bürgermeister Kellner auf Amateurfunkthemen anzusprechen.

Nach Veranstaltungsende gingen Jannes und weitere Mitstreiter am Freitag wieder zur Tagesordnung über, was soviel bedeutete, dass Arbeiten auf dem Dach des Wasserturms erledigt wurden und schon am Samstag gleich der erste Termin der neuen Bastelaktion statt fand. Diese ist so beliebt, dass selbst aus dem Raum Großheide und aus dem Ammerland interessierte OM`s daran teilnehmen.


(DL2BV, Bürgermeister Wolfgang Kellner, DK2BE)


(DL2BV, Landrat Bernhard Bramlage DH4BAD)
(Text: Hermann Harms (DK2BE), Fotos: Gerda Harms)


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Langwellensender Herzogstand – 1920 größte Sendeanlage

Dieser Tage wird in Bayern die drittgrößte Kurzwellensendeanlage der Welt abgebaut. Fast vergessen ist, dass vor nun bald 100 Jahren in Bayern der weltgrößte Langwellensender aufgebaut war – mit einer sogenannten "Bergantenne", die auf aufwendige Antennentürme dadurch verzichtete, dass sie einen Berghang hinab gespannt wurde – und dann in eine Vorzugsrichtung um die ganze Welt senden konnte.

Am Herzogstand, versorgt vom nahen Walchensee-Kraftwerk, wurde von nur wenigen Arbeitern diese riesige Anlage aufgebaut und 1920 in Betrieb genommen. Allerdings war die Anlage schon nach wenigen Jahren technisch überholt, weil die Funkamateure entdeckt hatten, dass Kurzwellen für derartige Übertragungen weit effektiver sind, mit weniger Leistung und kleineren Antennen auskommen. Daher wurde die Anlage später für Ionosphärenforschung genutzt und um 1970 ganz abgebaut.

Der LKW-Fahrer Helmut Renner und der Funkamateur Martin Rothe, DF3MC, haben die Geschichte dieser Anlage erforscht. Der Bayrische Rundfunk hat hierzu einen Radio- und einen Fernsehbeitrag veröffentlicht.

DL2MCD (Red.Funkamateur)

[tube]64qK6xGSmlc[/tube]

Verschwundene Berg-Antenne: Die Funkstation auf dem Herzogstand


Baofeng-Programmierung: ANI-Burst entfernen

Die zu einem recht günstigen Kurs erhältlichen Baofeng-Handfunkgeräte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, nicht nur unter Funkamateuren. Da das Hauptaugenmerk der Konstrukteure dieses Gerätes in einer breiten Nutzungsmöglichkeit für verschiedenste Anwender lag, bieten die Baofeng-Geräte auch Features, welche bei Funkamateuren nicht unbedingt gewünscht sind.

So sind Nutzer eines Baofeng-Handfunkgerätes z.B. auf dem Leeraner 70cm Relais unschwer am ANI-Burst (ANI = automatic numbering identification) nach Loslassen der Sprechtaste zu identifizieren. Dieser Burst wird als störend empfunden.

Wer seinem QSO-Partner diese Zumutung ersparen möchte, kommt nicht umhin, selbst tätig zu werden und sein Baofeng-Gerät umzuprogrammieren. Wie dies geht, wird auf folgendem Link exemplarisch gezeigt, alternative Beiträge sind nach etwas Recherche auf einer Internet-Suchmaschine locker zu finden.

Von Belang ist der Menuepunkt “Settings” des zu verwendenden Programmes CHIRP:

Unter dem Reiter “Settings” findet man die aktuell eingestellten Optionen des Baofeng-Gerätes, sowie weitere spezielle Einstellungen, welche man direkt am Gerät nicht verändern kann. Beispielsweise lassen sich unter “Other Settings” die Power-On-Messages verändern. So kann man z.B. das eigene Rufzeichen eingeben, um sein Baofeng eindeutig zu kennzeichnen. In dieser Rubrik läßt sich auch der ANI-Burst durch Setzen einer “Leertaste” deaktivieren.

Nachtrag: Beim Baofeng GT-3 wird der ANI-Burst offensichtlich deaktiviert, wenn beim Menüpunkt 35 “STE” die Einstellung auf “off” gesetzt wird.


Wahrheitsliebe & DARC paßt das zusammen?

Hallo zusammen, leider aus Zeitgründen erst jetzt dazu gekommen, Euch nachfolgende Info ggfs. auch zur allgemeinen Veröffentlichung weiterzuleiten.

Auf der DARC-Webseite findet sich am 22.08.2014 innerhalb der Meldung “DARC legt barrierearme CQ DL für Sehbehinderte neu auf” u.a. das Originalteilzitat:

“Zum vergangenen Jahreswechsel wurde die Serviceleistung CQ DL für Sehbehinderte zunächst eingestellt, da die Produktion des Amateurfunkmagazins CQ DL auf eine neue Desktop-Publishing-Software umgestellt wurde.”

Diese Darstellung ist zumindest teilweise unzutreffend. Als Sprecher der Tönenden CQDL trat ich bereits im Juni 2013 mit sofortiger Wirkung zurück. Und somit fand die “Tönende CQDL” nach über 30 jährigem Bestehen unter Günter Zellmers DL7ZG tatkräftiger Mitarbeit ihr abruptes Ende. Lt. mir vorliegenden Infos fand sich kein Nachfolger nach meinem Rücktritt als Sprecher.

Hier die Rücktrittsgründe:

Im Berliner Distriktssitzungsprotokolls 2013 findet sich betr. des Rs-Teams vom BB-Afu-Magazin unter “Allgemeine Aussprache” folgendes Originalteilzitat: “Die Feststellung, dass sich das gegenwärtige Rundspruchteam vereinsschädigend verhalten hat, wurde von der Versammlung mit Beifall quittiert”.

Ich selbst war auf dieser Distriktsversammlung 2013 anwesend.

Auch anwesend waren u.a. die DARC-Vorstandsmitglieder DL7ATE, DL1DCT und der DV-Brandenburg Tretschok DL2RSF.

1) Besagte Beifallsbekundung fand so nachweislich nicht statt. Vielmehr stellten div. OVVs u.a. die Frage, ob das Vorgehen des DVs Berlin überhaupt der geeignete Weg zur Konfliktbereinigung wäre.

2) Ca. 8 Wochen später erhielt ich von einem Zuhörer das Original-Sitzungsprotokoll 2013 (liegt mir im PDF-Format vor). Darin das besagte Originalteilzitat “Feststellung des vereinsschädigenden Verhaltens durch das Rs-Team”.

Daraufhin erhob ich sofortigen Widerspruch beim DARC-Bundesvorstand. Von dort keine Reaktion trotz mehrfacher Anfrage. Deshalb mein sofortiger Rücktritt als Sprecher der “Tönenden CQDL” ( Juni 2013). In meiner letzten “Tönenden CQDL-Ausgabe” verlas ich eine Meldung in eigener Sache mit Rücktritsbegründung. Günter Zellmer DL7ZG bekam im Vorfeld eine entspr. Info über meinen Rücktritt und konnte meine Beweggründe sehr gut nachvollziehen.

Nach Versand des entspr. Sprachfiles an Günter DL7ZG spielte dieser die “Meldung in eigener Sache” sowohl Steffen Schöppe DL7ATE und DV-Berlin-Mitgliedern vor. Irgendeine Reaktion erfolgte zunächst nicht. Nachdem Günter die gesamte Ausgabe (mehrere 100-Kopien für die Abonennten) angefertigt hatte, kontaktierte ihn der stellvertr. DV-Berlin Andreas Geier DD6YG. Günter wurde unter erhebl. Druck gesetzt, u.a. damit: Wenn du das so verschickst, geben wir zukünftige Erstellungen der “Tönenden CQDL an eine externe preiswerte Firma”.

Günter DL7ZG liess sich davon nicht beeindrucken, sondern stellte seine Tätigkeit mit SOFORTIGER Wirkung ein. Im übrigen vernichtete (löschte) er das gesamte bisher bestehende Audioarchiv der “Tönenden CQDL”.

Das alles passierte wie erwähnt im Juni 2013. Somit sind das Originalteilzitat auf der DARC-Webseite und die genannte Begründung

“Zum vergangenen Jahreswechsel wurde die Serviceleistung CQ DL für Sehbehinderte zunächst eingestellt, da die Produktion des Amateurfunkmagazins CQ DL auf eine neue Desktop-Publishing-Software umgestellt wurde”

wohl beweiskräftig widerlegt und deshalb deffinitiv hinterfragungswürdig. Auf eine konkrete Antwort des DARC darf man gespannt sein. Wie in div. anderen Fällen wartet man darauf wahrscheinlich vergeblich.

73s Manuel DL5AFN

Deshalb wäre die vorerwähnte DARC-Darstellung durchaus nachfragebedürftig.


Siegburger Schüler funken am Montag mit der ISS

Videoübertragung möglich

Für den kommenden Montag, den 1. September 2014, ist um 1312 UTC (15.12 Uhr MESZ) ein direkter Amateurfunkkontakt zwischen Schülern des Gymnasiums Siegburg, Rufzeichen DN6KW, und der Internationalen Raumstation (ISS) geplant. Der Gesprächspartner im Orbit ist der deutsche Astronaut Alexander Gerst, KF5ONO.

Der Sprechfunk-Downlink von der ISS erfolgt wie üblich im 2-m-Band auf 145,800 MHz FM und der Empfang sollte während des Überflugs für etwa 10 Minuten in weiten Teilen Europas möglich sein.

Neben dem Sprechfunksignal könnte als Test zudem eine Videoübertragung auf einem Kanal im 2,4-GHz-Bereich von der ISS kommen. Langfristig ist geplant, solche Schulkontakte regelmäßig mit Videosignalen aus dem Orbit zu begleiten.

Das Rahmenprogramm in der Schule mit Erklärungen und Vorträgen beginnt um 12.30 Uhr MESZ.

tnx Info ON4WF

Quelle Red. Funkamateur/-joi

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DB5MH – Keine Spur von Michael Hasemann

Von Martin Wein ( Weser Kurier )

Vom Extremsportler Michael Hasemann aus dem Landkreis Verden fehlt auch einen Monat nach seinem Verschwinden auf Grönland jede Spur. Eine Suche lokaler Polizeibehörden in dem unwegsamen Gebiet blieb ohne Ergebnis.




Die Cheeseburger und panierten Fischfilets in der Kantine, der Zeitschriftenladen und das angeschlossene Hotel suggerieren westlich-urbane Normalität. Doch sobald man durch die Schwingtüren aus dem Flughafengebäude in Kangerlussuaq tritt, steht man mitten in der Natur. Ein paar Wohnblocks aus Beton, notdürftig angepinselt, ein Supermarkt und ein paar Herbergen drängeln sich knapp oberhalb des Polarkreises vor einer steilen Felswand am Ende des gleichnamigen Fjords. Alles ist nur notdürftig zwischen Geröll und Sumpfflächen gesetzt und häufig von Mückenschwärmen umkreist. Weil in geschützter Lage zwischen hohen Bergflanken 300 Tage im Jahr die Sonne scheint, haben Amerikaner und Dänen den Flughafen hier ins Nichts gesetzt. Während der Berlin-Blockade wurden hier die meisten Hilfsgüter für die Luftbrücke umgeschlagen. Noch heute ist er ist die Lebensader Grönlands und ernährt fast alle der 550 Einwohner. Hier landet täglich ein Airbus aus Kopenhagen.

Ein paar Kilometer zunächst asphaltierter Straße führen hinunter zum Hafen, einer Mole mit ein paar Treibstofftanks dahinter. Diesen Weg hat wohl auch Michael Hasemann genommen, auf dem Rücken einen mit 35 Kilo extrem schweren Rucksack inklusive Leichtzelt, Faltkanu und Proviant. Innerhalbvon 14 Tagen wollte der 47 Jahre alte Extremsportler allein 170 Kilometer auf dem Wasser und 110 Kilometer über Land bis zum Dorf Maniitsoq auf einer Insel vor der Westküste gelangen. Während Streckenwanderer von Kangerlussuaq im Regelfall den mit Steinmännchen und mehreren Schutzhütten markierten 170 km langen Arctic Circle Trail nach Sisimuit nehmen, hatte Hasemann einen sehr ambitionierten Zeitplan in vollkommen weglosem Gelände gewählt. Vor allem die Überquerung zweier Gletscher sollte eine Pioniertat werden. Bislang ist die Route nicht im Detail beschrieben. Grönländer nehmen lieber den bequemeren Weg durch die Fjorde und an der Küste entlang.

Diesen gefährlichen Teil seiner Tour hatte Michael Hasemann noch vor sich, als der Berater von T-Systems und passionierte Amateurfunker nach zwei Tagesetappen ein letztes Lebenszeichen gab. Nach eigener Schätzung war er zu diesem Zeitpunkt etwa 43 Kilometer von Kangerlussuaq dem Fjord nach Westen gefolgt, gut die halbe Strecke bis zum Einstieg in die Bergetappe. Er habe sich eine Sehne gereizt und einen geschwollenen Unterarm, so Hasemann. Seitdem fehlt jedes Lebenszeichen von dem verheirateten Vater dreier Kinder.

„Das Problem ist, dass er niemandem in Grönland berichtet hat, wo er genau hinwollte und welche Route er zu nehmen plante“, sagt Idrissia Y. Thestrup von der Tourismus-Organisation „Visit Greenland“ in der Inselhauptstadt Nuuk. Daher sei es schwer, das Suchgebiet einzugrenzen. Kangerlussuaq heißt übersetzt „langer Fjord“. Die Strömung könnte Hasemann in dem 170 Kilometer langen Gewässer weit weg oder sogar hinaus ins Polarmeer getrieben haben. Nachdem die Angehörigen die Behörden informiert hatten, schickte die zuständige Polizei in der kleinen Hafenstadt Sisimiut Suchteams aus. Auch aus der Luft wurde mit Hubschraubern nach dem Vermissten oder seinem roten, aufblasbaren Packraft gesucht – bislang ohne Erfolg. Das Wetter Ende Juli war eigentlich gut, der Fjord komplett eisfrei.

Wahrscheinlich ist, dass er mit seinem nur 2,5 Kilogramm schweren Packraft gekentert ist. Das Boot hatte keine Spritzdecke. In dem drei bis maximal fünf Grad kalten Wasser verliert auch ein trainierter Sportler ohne Kälteschutzanzug schnell Kraft und Bewusstsein. Und selbst bei einer Rettung ans Ufer wäre die Ausrüstung, die nicht in wasserdichten Tonnen transportiert wurde, wohl verloren gewesen. „Allein zu einer solchen Tour aufzubrechen, ist immer besonders riskant“, sagt Lutz Müller, der mit seinem Unternehmen Club-Aktiv-Reisen Seekajaktouren auch in Grönland anbietet. „Wir haben dort immer einen ortskundigen Führer dabei.“ Das Wetter könne sich schlagartig ändern. Gerade in einem sehr leichten Boot sei das Manövrieren bei ungünstigen Verhältnissen extrem schwierig.

Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz, bei der Hasemann am 18. Juli als vermisst gemeldet wurde, steht in ständigem Kontakt zu den grönländischen Behörden. „Wir haben DNA-Material gesichert und nach Grönland geschickt“, berichtet Marcus Neumann, stellvertretender Pressesprecher der Polizeiinspektion. Wie lange die Suche noch andauern werde, lasse sich schwer voraussagen. Neue Erkenntnisse gebe es bisher nicht.

Quelle : weser-kurier.de/region/nieders…asemann-_arid,928067.html


26. August: ARISS-Kontakt in den Niederlanden

Für den 26. August ist um 11:36 UTC ein ARISS-Kontakt mit dem Space Camp in Noordwijk/Niederlande geplant. Es handelt sich um einen Telebridge-Kontakt, der von IK1SLD in Norditalien ermöglicht wird. Bei dem Funkkontakt mit der Internationalen Raumstation ISS werden die Signale auf 145,800 MHz in weiten Teilen Europas zu hören sein. Der Funkkontakt wird weiterhin auf Echolink über den AMSAT-Node (Nr. 101 377), über den JK1ZRW-Node (Nr. 277 208) und im IRLP-Discovery-Reflektor Nr. 9010 übertragen. Am Space Camp nehmen vom 25. bis 29. August bis zu 25 Kinder im Alter von acht bis 13 Jahren aus vielen europäischen Ländern teil. Die Kinder werden u.a. folgende Fragen stellen: Denken Sie, dass wir alleine im Universum sind (Laura, 12 Jahre)? Gibt es einen Kühlschrank auf der Raumstation (William, 12 Jahre)? Ist es schwer sich auf der Raumstation zu bewegen (Camille, 11 Jahre)? Wie lang dauerte das Astronautentraining (Loic, 10 Jahre)? ARISS ist eine Abkürzung für das Programm Amateur Radio on International Space Station, das es Schülern und Jugendlichen Ermöglicht in Kontakt mit den Astronauten zu kommen. Aktuell ist der Deutsche Alexander Gerst, KF5ONO, an Bord der Raumstation. Darüber berichtet Gaston Bertels, ON4WF, in seiner Funktion als ARISS Chairman Europe.

Quelle DARC

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