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Deutschlandradio und NDR geben AM auf   Recently updated !

Abschaltung von Lang- und Mittelwellen

Nur noch bis 31. Dezember 2014 senden Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur auf ihren Langwellen 153 kHz (Sender Donebach), 207 kHz (Sender Aholming) bzw. 177 kHz (Sender Zehlendorf bei Oranienburg). Dann werden diese Sendeanlagen endgültig abgeschaltet, um mit den eingesparten Betriebskosten die weitere Einführung des terrestrischen Digitalradios (DAB+) zu finanzieren.

Auf den Mittelwellen 549 kHz, 756 kHz, 1269 kHz und 1422 kHz ist das Programm des Deutschlandfunks voraussichtlich noch bis Ende 2015 zu hören, bevor laut aktueller Planung auch diese Sender endgültig abgeschaltet werden.

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) legt seine Mittelwellen 702 kHz (Sender Flensburg), 792 kHz (Sender Lingen), 828 kHz (Sender Hannover) und 972 kHz (Sender Hamburg-Moorfleet) dagegen bereits am 13. Januar 2015 still, wie eine Anfrage beim NDR bestätigte. Solche Pläne waren bereits länger bekannt, doch nun nannte radioszene.de erstmals einen konkreten Termin.

Beim NDR selbst hatte sich die Abschaltung der Mittelwelle allerdings zum Wochenbeginn noch nicht überall herumgesprochen: Der technischen Beratung des NDR in Hamburg war dies bei einer Nachfrage zunächst nicht bekannt.

Ob die Abschaltung der NDR-Mittelwellen in absehbarer Zeit nun tatsächlich zum lange versprochenen Ausbau der seit Jahren lückenhaften DAB+-Reichweite im Sendegebiet des Norddeutschen Rundfunks führen wird, ist unklar.

QUELLE: Red. funkamateur.de/-joi


Mild auf den Bergen, kalt in den Niederungen

Ein interessantes Wetterphänomen konnte man in der Nacht zum Montag in den südlichen Mittelgebirgen sowie den Alpen beobachten. Während sich in den Niederungen kalte Luft mit Temperaturen meist zwischen 0 und 5 Grad angesammelt hatte, war es in höheren Lagen bei Temperaturen über 10 Grad deutlich milder. Ganz besonders ausgeprägt war diese Situation im bayerischen Alpenvorland. So wurden an der Station Hohenpeißenberg in einer Höhe von 977 Metern um 5:30 MEZ frühlingshafte 16,7 Grad Celsius gemessen. Im etwa 200 Meter tiefer liegenden Altenstadt dagegen lag die Temperatur nur noch bei 7 Grad und in den noch tiefer liegenden Regionen bei 1 bis 5 Grad. Im 550 Meter hoch gelegenen Wielenbach wurde zur gleichen Zeit beispielsweise ein Wert von 2,7 Grad registriert.

Diese Temperaturverhältnisse sind insofern interessant, als die Temperatur in der untersten Schicht der Erdatmosphäre, der sogenannten Troposphäre, mit zunehmender Höhe normalerweise abnimmt. Ist dies nicht der Fall, nimmt also die Temperatur mit der Höhe zu, so spricht man von einer Inversion (von lateinisch "inversio", die Umkehrung).

Um diese Temperaturumkehr zu erklären, müssen wir die Windverhältnisse in der unteren Troposphäre betrachten. Im Radiosondenaufstieg (siehe www.dwd.de/lexikon) der Wetterbeobachtungsstation Oberschleißheim (484 m) ist zum Zeitpunkt 24. November 2014, 00 UTC der gemessene Verlauf der Temperatur (durchgezogene Linie), des Taupunkts als Maß für die Feuchte (gestrichelte Linie) und des Windes (Symbole am rechten Bildrand) in Abhängigkeit von der Höhe dargestellt (die Abbildung finden Sie unter "mehr" auf der rechten Seite der DWD-Homepage im Bereich Thema des Tages). Anhand des Temperaturverlaufs ist zu erkennen, dass die Temperatur bis zu einer Höhe von etwa 700 m zunächst abnimmt. Ein Blick auf die Windmessungen zeigt, dass in dieser Schicht ein schwacher Wind aus östlicher Richtung vorherrscht. Dies liegt daran, dass sich der Süden Deutschlands in der Nacht zum Montag am Rande eines umfangreichen Hochs über Osteuropa befand. Im Bereich dieses Hochs hatte sich ein Reservoir an kalter Luft gebildet, welche schließlich mit diesem Ostwind unter anderem in den Süden Deutschlands geführt wurde. Hinzu kommt, dass die Luft bei herbstlichen oder winterlichen Hochdrucklagen durch die langen Nächte je nach Bewölkungsverhältnissen in Bodennähe stark abkühlt und die Wärme nach oben abgestrahlt wird.

Oberhalb dieser bodennahen Kaltluftschicht nimmt die Temperatur schlagartig zu, verbunden mit einer Drehung des Windes zunächst auf Süd, später auf Südwest. Dies bedeutet, dass in der Höhe mit einer südwestlichen Strömung deutlich mildere Luft aus dem Süden beziehungsweise Südwesten Europas herangeführt wurde. Besonders spürbar war die milde Luft in Höhen von 900 bis 1200 Meter, wobei der Höchstwert in etwa 1000 Meter lag. Erst oberhalb dieser Höhe setzte dann die üblicherweise zu erwartende Temperaturabnahme ein. Somit lag die Station Hohenpeißenberg exakt im Bereich der wärmsten Luft.

Auch der Verlauf des Taupunkts im Radiosondenaufstieg von Oberschleißheim ist typisch für eine Inversionslage. Bis in eine Höhe von etwa 700 Meter sind Temperatur- und Taupunktskurve nahezu identisch. Ist die Differenz zwischen Temperatur und Taupunkt gering, so beträgt die relative Feuchte nahezu 100%. In dem Maße, in dem die Temperatur dann zunimmt, geht der Taupunkt zurück. Hohe Differenzen zwischen Temperatur und Taupunkt bedeuten eine geringe relative Feuchte, so dass die Luft in der Höhe nicht nur warm, sondern auch sehr trocken war.

Am gestrigen Montag und in der vergangenen Nacht zum Dienstag war der Temperaturunterschied nicht mehr ganz so ausgeprägt, da die Strömung sowohl am Boden als auch in höheren Luftschichten aufgrund eines von Westen herannahenden Hochs allmählich auf nördliche bzw. östliche Richtungen drehte. Dadurch wurde die warme Luft auch in der Höhe wieder verdrängt.

Dipl.-Met. Johanna Anger

Deutscher Wetterdienst


VFDB OV Leer (Z31): Besuch der Emstunnelwarte

Am 29.10.2014 besuchten 14 Funkamateure des VFDB OV Leer (Z31) und befreundeter OVs die Tunnelwarte der Autobahnmeisterei am Emstunnel in Leer. Diese befindet sich an der Deichstraße 122 nur wenige Meter vom Emstunnel entfernt und teilt sich das Grundstück an der Autobahnauffahrt Leer-West mit der Autobahnpolizei. Pünklich um 14:00 Uhr wurde die Gruppe in der Tunnelwarte durch einen kundigen Mitarbeiter über wesentliche Daten im Rahmen eines fast zweistündigen Vortrages informiert.

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Eine ausführliche Wiedergabe des gesamten Vortrages würde den Umfang der Berichterstattung sprengen, daher werden nur ein paar marginale Eckdaten des am 06. Oktober 1989 (also vor mehr als 25 Jahren) offiziell eröffneten Bauwerkes genannt.

Die rund um die Uhr besetzte Tunnelwarte zählt an Spitzentagen rund 45.000 Fahrzeuge, durchschnittlich sind es ca. 28.000 Fahrzeuge, welche täglich die beiden Röhren des Emstunnels passieren. Bis zum Jahr 2007 wurde die Überwachung des fließenden Verkehrs im Tunnelsystem durch blinkende Leuchtdioden auf einer Schautafel in der Tunnelwarte angezeigt. Nun arbeitet das gesamte System der Tunnelwarte digital und den Verkehrsfluss im 950 Meter langen und pro Röhre zwölf Meter breiten Emstunnel können die Mitarbeiter der Tunnelwarte der Autobahnmeisterei Leer an zehn Monitoren beobachten. Mit Hilfe der Split-Screen-Technik ist es möglich den Bildinhalt von 38 Kameras auf den Bildschirmen unterzubringen; 28 Kameras befinden sich in den beiden Röhren, zehn draußen an beiden Zufahrten zum Emstunnel.

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Die Autobahnmeisterei ist mit ihren Mitarbeitern neben dem Emstunnel auch für die Autobahnabschnitte zwischen dem Dreieck Leer und Westerstede (A 28), dem Teilstück von Weener bis zur niederländischen Grenze (A 280) und von Papenburg bis Emden-West (A 31) zuständig.

Der in einer Bauzeit von fünf Jahren entstandene Emstunnel hat rund 150 Millionen Euro gekostet. Seine ab 1986 im Deichvorland abgelegten fünf Bauelemente, jedes 127 Meter lang, sorgten schon damals für Aufsehen. Diese wurden nach und nach aufgeschwemmt und im Flussbett der Ems abgesenkt. Anschließend erfolgte eine nahtlose Zusammenfügung der Elemente.

Die Fahrbahnen im Tunnel werden mit Natrium-Hochdrucklampen beleuchtet, welche in einem Abstand von 17m untereinander montiert sind. Eine Beleuchtungssteuerung erfolgt in Abhängigkeit von der Außenhelligkeit durch Photometeranlagen an beiden Tunnelportalen. Neben einer Grundbeleuchtung können verschiedene Beleuchtungsszenarios je nach Anlaß von Hand und auch automatisch geschaltet werden.

Zur Belüftung der gesamten Tunnelstrecke sind pro Röhre 18 Strahlventilatoren verbaut, welche unter der Decke hängend durch eine CO-Meßanlage, eine Sichttrübungsmeßanlage sowie eine Temperaturmeßanlage gesteuert werden.

Eine evtl. erforderliche Verkehrslenkung kann durch im Tunnel eingebaute Dauerlichtzeichen, Wechselverkehrszeichen, eine Verkehrserfassungsanlage sowie eine Fahrzeug-Höhenkontrolle erfolgen. Bei Ansprechen der Höhenkontrolle wird der betreffende Tunnelabschnitt automatisch gesperrt, das auslösende Fahrzeug in einer Umleitungsschleife aus dem Tunnelbereich zurück in den normalen Verkehrsraum geführt. Zusätzlich sind eine Lautsprecheranlage, eine Tunnelfunkanlage und eine Notrufanlage im Tunnelsystem vorhanden.

Weiter finden sich im Abstand von 50m von den Tunnelportalen in die Decke eingelassene Temperaturmelder. Bei Überschreitung eingestellter Grenzwerte wird Brandalarm ausgelöst. Den gleichen Effekt löst auch die im Tunnel vorhandene Sichttrübungsmeßanlage aus. Bei Rauchentwicklung mit einhergehender Sichtbehinderung kann ein Tunnelbrand erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Eine Rund um die Uhr mit Personal besetzte Tunnelwarte ist natürlich auch ein nicht zu vernachlässigender Kostenfaktor für das Land Niedersachsen. Daher gab es in der zurückliegenden Zeit Bestrebungen, die Emstunnelwarte durch eine Fernüberwachung zu ersetzen. Glücklicherweise konnten der Landkreis Leer, die Stadt Leer sowie die Gemeinde Jemgum vor dem OVG Lüneburg den Wegfall der ständig besetzen Tunnelwarte vorläufig verhindern.


33. INTERRADIO 2014 IR Info 5 Ankündigung zur Eröffnung

33. INTERRADIO 2014 am 8. November Info 5 in der Halle 2 Hannover Messegelände Ankündigung zur Eröffnung Zum 33. Mal öffnet die INTERRADIO in Hannover auf dem Messegelände am 08. November in der Halle 2. Es haben sich mit knapp 40 gewerbliche Aussteller angemeldet. Hier werden die neuesten Geräte von ICOM und Kenwood, der neue TS 590, YAESU und Hytera mit deren Deutschlandniederlassungen und gezeigt. Der Flohmarkt wurde im „Last run“ vollständig ausgebucht. Bei den Fachverlagen haben wir alle in Deutschland ansässigen Firmen und natürlich den DARC-Verlag mit allen Artikeln dabei. Bei den Ideellen Gruppen haben sich angemeldet I- Telex, AATiS, Notfunk-Deutschland, NordXLink, die Telegrafiegruppen AGCW, HSC, HAMNET Niedersachsen, der VFDB, der Distrikt Niedersachsen, die Distriktjugend und nicht zu übersehen sein wird der YL-Stand, der wieder für krebskranke Kinder Spenden einsammelt. Lasst Euch dort überraschen. Die diesjährigen Vorträge und Treffen die Theme n „Moderne Relaissteuerung mit SvxLink“, „APRS Plus“ „DMR“ mit Vorträgen um die jeweiligen Entwicklergruppen von HYTERA und MOTOROLA. Rund um Messungen zur Kurzwelle sind ebenfalls Vorträge vorhanden. Zudem gibt es eine große Anzahl von Treffen, des VFDB’s, zu HAMNET, der DOK- Börse, der Distriktjugend Niedersachsen. Der DARC Vorstand DB6OE Thomas von Grote lädt zusammen mit dem Distrikt Niedersachsen ein. Sie treffen dort mit Vertretern aus ganz DL und OZ zusammen. Für das leibliche Wohl wird an drei Ständen und für die müden Füße an alle vier Seitenecken der Halle mit Sitzgelegenheiten gesorgt. Der Abschluss ist die Tombola, bei der die Firmen ICOM ein ID 31, von Kenwood ein THF7E und von Hersteller von DMR-Geräten ein aktuelles Handfunkgerät für DMR und FM. Der Ausrichter der INTERRADIO der ATN Amateurfunktreffen Niedersachsen e.V. gibt wieder ein Gutschein im Werte vo n 250,- EUR als Hauptpreis aus. Der Gutschei! n kann b ei den Firmen die auf der INTERRADIO ausstellen nach der Messe eingelöst werden. Weitere und aktuelle Informationen finden Sie mit einem neuen Hallenplan auf unserer Internetseite http://www.interradio.eu Sie sehen und hören es lohnt sich nach Hannover zu kommen. Die Mischung macht es aus, es ist ein Treffen, auf dem gehandelt und verhandelt werden kann, gepaart mit Informationen und Fachlehrgängen. Alles kompakt an einer Stelle, an einem Tag. Wir wünschen uns viele Besucher für die zahlreichen Aussteller und Vortragenden und Ihnen eine gesunde An- und Abreise. Wir sehen uns auf der INTERRADIO in Hannover! Unsere Kontaktdaten der INTERRADIO: —————————————————— ATN Amateurfunk-Treffen Niedersachsen e.V. Schützenweg 5 37589 Kalefeld Tel.: 05553-676801-0 Flohmarkthotline: 05553-676801-1 Fax.: 05553-676801-2 E-Mail: info@interradio.eu Web: http://www.interradio.eu


33. INTERRADIO 2014 IR Info 4 Vortragsprogramm und Treffen, Hallenplan, gewebl. Aussteller, Ideelle

33. INTERRADIO 2014 am 8. November Info 4 in der Halle 2 Hannover Messegelände Vortragsprogramm und Treffen stehen fest Das endgültige Vortragsprogramm steht nun fest. Neben den digitalen Betriebsarten, DMR, APRS, SVXLINK stehen auch Themen für Einsteiger auf die Kurzwellen ohne viel Brimbamborium, Betrachtungen zu HF-Leitungen und Antennenkopplern und aus dem Jugend-u. und Ausbildungsbereich „Erfolgreiche Jugendarbeit, JuLeiCa, Fördermöglichkeiten“ auf dem Plan. Rund um die Treffen sind die DOK-Börse, HAMNET, das VFDB-Treffen, Distrikt- und YL-Treffen Nord auf dem Plan. In lockerer Weise treffen sich die Amateurfunk-Facebookfans am Treffpunkt am ATN-Zelt. An gleicher Stelle finden sich Geocacher und gern noch andere Gruppen an einer Tischgruppe zusammen die sich bei uns melden sollten. Ausstellerliste nun weitgehend vollständig – Hallenplan 2014 vom 20.10.2014 Auf der Internetseite sind nun die Ausstellerlisten der Gewerblichen- und Ideellenaussteller aufgelistet.Auch in diesem sind wieder weitere neue Händler in Hannover vertreten. Alle Daten sind auch als Listenals PDF zum Ausdrucken vorhanden. Um sich besser zu orientieren ist unser Hallenplan nun veröffentlicht und als Download auf unserer Interseite ausdruckbar. Aber Änderungen sind noch möglich. An Flohmarktanmeldung Anmeldeschluss steht bevor- Flohmarkt kurz vor Ausverkauf Der Anmeldeschluss für den Flohmarkt am 25. Oktober steht kurz bevor. Ratsam ist bereits die Vorbestellung von Eintrittskarten zusammen mit der Tischanmeldung. Der Aufbau am Freitag vor der Messe sichert bei frühzeitiger Anreise eine stressfreie Standeinrichtung mit Zufahrt bis zum Flohmarkttisch. Flohmarktanbieter werden gebeten ihre Anmeldung im Internet herunter zuladen unter: www.interradio.eu Der Flohmarkt ist kurz vor seinem Ausverkauf. Bitte melden Sie sich bevorzugt per Mail oder Fax an. Unsere Kontaktdaten der INTERRADIO: —————————————————— ATN Amateurfunk-Treffen Niedersachsen e.V. Schützenweg 5 37589 Kalefeld Tel.: 05553-676801-0 Flohmarkthotline: 05553-676801-1 Fax.: 05553-676801-2 E-Mail: info@interradio.eu Web: www.interradio.eu


VFDB OV Leer Z31: DMR-Relais DB0WO on Air

Seit dem 05.10.2014 befindet sich auf dem Leeraner Wasserturm ein DMR-Relais (DMR = Digital Mobile Radio). Mit DMR ist es möglich, auf einem einzelnen 12,5-kHz-Kanal zwei gleichzeitige und voneinander unabhängige Amateurfunkverbindungen zu unterstützen. Verwendet wird dafür das Zeitmultiplex-Verfahren (TDMA). Unter diesem Standard behält TDMA (Time Division Multiple Access) die 12,5-kHz-Kanalbreite bei und teilt sie in zwei abwechselnde Zeitschlitze A und B ein. Jeder Zeitschlitz ist dann als separater virtueller Kanal zu sehen. Auf einem HF-Träger arbeiten zwei voneinander unabhängige Zeitschlitze, welche einen logischen Kanal abbilden. Somit stehen bei gleichbleibender Frequenzspektrumausnutzung gegenüber der Frequenzmodulation die doppelte Anzahl von Sprechwegen zur Verfügung.

Nachfolgende Argumente sprechen im Vergleich mit anderen Verfahren und Systemen für den Einsatz im Amateurfunk:

  1. Herstellerunabhängigkeit
  2. Bandplan- und Kanalrasterkompatibel
  3. großes Gebrauchtgerätepotential auf dem Markt, da Betriebsfunkstandard
  4. auf Nutzerseite: längere Batterie-/Akkulaufzeit durch intermittierendes Sendeverfahren
  5. hochwertige Sprachübertragung und Nebengeräuschunterdrückung durch aktuellen AMBE Vocoder/Codec
  6. für Mobilisten werden Fading, Schwund und Reflektionen weitaus besser kompensiert als beim D-Star-Verfahren.

Daten des DMR-Relais:

Sendefrequenz 438.300 Mhz (RU 664)
Empfangsfrequenz 430.700 Mhz (RU 664)
Sendeart A7W
Bandbreite 12,5 kHz
Ausgangsleistung 11.7 dbW ^ 14.79 Watt
Antenne gestockte vertikale Rundstrahlantenne
Antennenhersteller-/Typ Diamond X-5000 N

(CTCSS Ton 74,4 Hz verwenden!)

Weitere Informationen zum Thema DMR finden sich auf Amateurfunk-WIKI.


Kano: Computer-Kit für Kids (Bericht von heise.de)

Ein Jahr nach dem Erfolg auf Kickstarter kann das Computer-Einsteiger-Set Kano nun auch direkt bestellt werden. Für 150 Euro gibt es einen Rechner mit freiem Betriebssystem und Zubehör wie Tastatur und Lautsprecher. Nur ein Bildschirm fehlt.


Z31-Bastelprojekt: Antennenstrommeßgerät

Für die kommende Herbst/Winter 2014 Saison ist als nächstes Bastelprojekt der Bau eines Antennenstrommessers (veröffentlicht durch DL5ABF) mit leichten Modifikationen nach DL2BV vorgesehen.

Mit einem Antennenstrommesser ist es möglich, den relativen Antennenstrom zu messen. Es handelt sich um das Verhältnis des Antennenstroms zur jeweiligen Stellung der Auskopplung eines zwischen TRX und Antenne geschalteten Tuners. Somit kann man für die verwendete Antenne, welche beim Anpassen mehrere SWR-Punkte für eine Frequenz aufweisen kann, die jeweils optimalste Auskopplung ermitteln.

Da während der Suche nach der besten Auskopplung die Frequenz nicht verändert wird, und die Impedanz der Antenne gleich bleibt, gilt die Aussage “Je größer der angezeigte Antennenstrom, desto größer ist auch die über die Antenne abgestrahlte Ausgangsleistung”.

Während beim Ursprungsmodell des Antennenstrommeßgerätes die PL-Buchsen links und rechts des Gehäuses angebracht sind, sind die Buchsen in der DL2BV-Version an der Rückseite des Gehäuse angebracht.

Anmeldungen für diese Bastelaktion werden schon jetzt über den Veranstaltungskalender oder über Jannes (DL2BV) entgegengenommen. Ein Termin steht noch nicht fest, wird aber zeitnah bekanntgegeben.

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