Jubiläum: 40 Jahre CB-Funk in Deutschland

Der CB-Funk feiert in Deutschland am 1. Juli 2015 sein 40-jähriges Bestehen.

Bereits im Jahre 1974 hatte die Konferenz der europäischen Fernmeldeverwaltungen (CEPT) ihren Mitgliedsländern empfohlen, CB-Sprechfunkanlagen – sogenannte „PR27″-Anlagen – im Frequenzbereich 27005 bis 27135 kHz für jedermann freizugeben.

Das damalige „Bundesministerium für Post- und Fernmeldewesen“ folgte dieser Empfehlung und gab mit Wirkung vom 1. Juli 1975 erstmals zwölf Sprechfunk-Kanäle im 27-MHz-Bereich für die Benutzung durch die Allgemeinheit frei.

Was heute als selbstverständlich erscheint, war damals eine Sensation, denn zuvor durften Funkgeräte nur von sog. „Bedarfsträgern“ wie Behörden, Firmen und Hilfsvereinigungen betrieben werden.

Erlaubt waren „ortsfeste“ CB-Funkanlagen (Feststationen) sowie „bewegliche“ Anlagen (Mobil- und Handfunkgeräte). Feststationen mussten bei der „Post“ angemeldet werden, für den Betrieb erhob die Behörde eine monatliche Gebühr von 15 DM, die zusammen mit der Telefonrechnung eingezogen wurde. Der Betrieb von Mobil- und Handfunkgeräten war anmelde- und gebührenfrei. Es durften nur Geräte benutzt werden, die eine Prüfnummer des damaligen „Fernmeldetechnischen Zentralamtes“ (FTZ) trugen. Die höchstzulässige Sendeleistung betrug max. 0,5 Watt Trägerleistung. Als Modulationsart kam zunächst nur AM zum Einsatz, später auch FM.

Die Freigabe des CB-Funks führte zu einem wahren Boom bei Anwendern und Geräteherstellern, der bis Ende der siebziger Jahre anhielt. Es entstanden zahlreiche Funker-Runden und CB-Vereine. Neben den klassischen Herstellern von Sprechfunkanlagen nutzen auch Produzenten von Unterhaltungselektronik wie Grundig, Philips, Blaupunkt u.a. sowie große Versandhäuser wie Quelle und Neckermann die Gunst der Stunde und boten CB-Funkgeräte unter eigenem Label an.

Nach dem Abflauen des Booms Anfang der achtziger Jahre begannen Überlegungen, wie der CB-Funk attraktiver gemacht werden könnte. Das damalige Postministerium wollte die Modulationsart AM mittelfristig auslaufen lassen und genehmigte im Jahre 1981 CB-Geräte mit 22 Kanälen, die ausschließlich in FM genutzt werden durften. Der (verbotene) Betrieb von Feststationen untereinander sollte durch den Einbau einer „Pilottonsperre“ unterbunden werden. Dieses Vorhaben scheiterte nach kurzer Zeit, weil sich solche Geräte als nahezu unverkäuflich erwiesen. Der 1982 gegründete CB-Dachverband „Deutscher Arbeitskreis für CB- und Notfunk“ (DAKfCBNF), der über gute Kontakte zum Ministerium verfügte, sowie die Gerätehersteller und Behördenvertreter einigten sich schließlich im Jahre 1983 auf einen Kompromiss, der 12 Kanäle AM und 40 Kanäle FM mit Sendeleistungen von 1 bzw. 4 Watt vorsah.

Ende 1993 gab es Gespräche zwischen dem DAKfCBNF und dem Amateurfunk-Verband DARC. Der DAKfCBNF hoffte, Teile des 70cm-Amateurfunkbandes auch für einen CB-Funk nutzen zu können. Die zaghaften Annäherungsversuche endeten im Frühjahr 1994. Der DARC wollte dem Zugang zu Teilen des 70cm-Bandes nur im Rahmen einer Amateurfunk-Einsteigerlizenz zustimmen.

Im Oktober 1994 hielt die Datenübertragung im CB-Funk Einzug: Das inzwischen in „Bundesministerium für Post und Telekommunikation“ (BMPT) umbenannte Ministerium gab zunächst zwei, später zehn Kanäle für die Übertragung von Daten frei. Die CB-Funker verwendeten vorwiegend die Betriebsart Packet Radio; es entstanden umfangreiche CB-Datenfunknetze.

Im Jahre 1995 wagte das BMPT einen „nationalen Alleingang“: Die Behörde gab für den CB-Funk zusätzlich den Frequenzbereich 26565 bis 26955 kHz (Kanal 41 bis 80) in der Modulationsart FM frei. Weil dieser Frequenzbereich nicht europäisch harmonisiert war, bestimmte das BMPT, dass die neuen Kanäle innerhalb sog. Schutzzonen entlang der Grenzen zu den Nachbarländern (Ausnahme: Tschechien) nicht genutzt werden durften.

Ende 1997 sorgte eine geplante „Rufzeichenpflicht“ für Aufregung: Als eine der letzten Amtshandlungen vor seiner Auflösung bestimmte das BMPT, dass bei der Übertragung digitaler Daten im CB-Funk ein von der Behörde oder vom DAKfCBNF zugeteiltes Rufzeichen benutzt werden musste. Dies führte zu erheblichen Protesten bei CB-Funkern. Nur kurze Zeit später, Anfang 1998, nahm die neu gegründete „Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post“ (RegTP) diese Regelung wieder zurück.

Ende Mai 2002 hielt offiziell eine „neue“ Modulationsart im deutschen CB-Funk Einzug: Die RegTP gab SSB frei; zunächst befristet auf 12 Kanälen, später (ab Mai 2005) auf 40 Kanälen.

Eine erhebliche bürokratische und finanzielle Erleichterung für die CB-Funker trat am 1. Januar 2003 in Kraft: Die RegTP erteilte für den CB-Funk eine sog. „Allgemeinzuteilung“. Damit entfiel weitgehend die „Anmeldepflicht“ für solche CB-Funkgeräte, die bisher nur mit Einzel-Frequenzzuteilungen betrieben werden durften. Ebenso entfiel die Pflicht zur Zahlung von jährlichen TKG- und EMVG-Beiträgen für solche Geräte.

Gleichzeitig definierte die Behörde die zulässige Leistung von CB-Funkanlagen neu: Maßgeblich war nicht mehr wie bisher die reale Sendeleistung an der Antennenbuchse des Funkgeräts, sondern die „äquivalente Strahlungsleistung“ (ERP) der gesamten Funkanlage, die auch den Gewinn der Antennenanlage einbezieht. Zunächst konnte noch „hilfsweise“ an der Antennenbuchse gemessen werden und die ERP-Regelung galt nicht für Richtantennen; später entfielen auch diese Erleichterungen.

Anfang 2008 erlaubte die nunmehr für den Hobbyfunk zuständige „Bundesnetzagentur“ (BNetzA) auf bestimmten Kanälen die Sprachübertragung zwischen CB-Funkgeräten über das Internet. Dies führte zur Errichtung von zahlreichen sog. CB-Gateways.

Am 7. Dezember 2011 nahm die BNetzA die vorerst letzte Änderung vor: Sie erhöhte die zulässige Strahlungsleistung für die Modulationsart SSB auf 12 Watt und für AM auf 4 Watt. Damit setzte die Behörde eine Entscheidung der CEPT vom Juni 2011 um. Vorausgegangen waren jahrelange Vorarbeiten in nationalen und internationalen Gremien und die Schaffung einer geänderten CB-Funk-Norm durch das europäische Normungsinstitut ETSI.

Die Anhebung der zulässigen Strahlungsleistung auf 12 Watt für SSB hatte auch Schattenseiten: Dadurch geriet die sog. „Standortbescheinigungspflicht“ wieder in den Blickpunkt der CB-Funker. Sie besagt, dass für den Betrieb einer ortsfesten Sendeanlage mit einer Strahlungsleistung ab 10 Watt EIRP eine von der BNetzA ausgestellte kostenpflichtige „Standortbescheinigung“ erforderlich ist, in der Personenschutz-Sicherheitsabstände rund um die Antenne festgelegt sind. Diese Regelung besteht im Kern schon seit 1992; sie wurde aber von CB-Funkern wegen der bisher erlaubten niedrigen Sendeleistungen weitgehend ignoriert. Kritiker bemängelten, dass Nutzer eines „Jedermannfunks“ nicht zwingend über das Fachwissen verfügen müssen, das zur Berechnung des EIRP-Wertes erforderlich ist. Die BNetzA stellte daraufhin ein Programm zur Berechnung des EIRP-Wertes zum Download bereit.

Die jetzige CB-Funk-Allgemeinzuteilung ist turnusgemäß bis zum 31. Dezember 2015 befristet. Eine Verlängerung steht außer Frage; ob die BNetzA in diesem Zusammenhang nennenswerte Änderungen vornehmen wird, ist derzeit nicht bekannt. Politische Lobbyarbeit von verbliebenen CB-Funk-Vereinigungen und Interessengruppen ist nicht sichtbar.

Über die aktuelle Zahl der CB-Funker in Deutschland gibt es heute keine belastbaren Angaben. Die letzte „offizielle“ Zahl stammt vom 31. Dezember 2002: Damals gab es in Deutschland 164.281 CB-Funk-Einzelfrequenzzuteilungen. Die Nutzerzahlen sind seitdem augenscheinlich stark zurückgegangen, weil Internet und Handy sowie ein erleichterter Zugang zum Amateurfunk neue Kommunikationsmöglichkeiten bieten. Aktivitäten in Internetforen und sozialen Netzwerken zeigen jedoch, dass es nach wie vor eine überschaubare, aber rege CB-Funk-Community gibt.

– wolf – © www.funkmagazin.de


Funkamateur klagte auf Störungsbeseitigung – Klage abgewiesen   Recently updated !

Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat am 15. Mai 2015 endgültig die Klage eines Funkamateurs abgewiesen, der gefordert hatte, die Bundesnetzagentur (BNetzA) solle verpflichtet werden, Störungen seiner Amateurfunkanlage zu beseitigen. Damit bestätigte das Oberverwaltungsgericht ein Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 3. September 2014.

Der Funkamateur hatte der BNetzA im November 2011 gemeldet, dass seine Amateurfunkanlage durch eine im Hause seines Nachbarn befindliche Halogen-Flurleuchte bzw. deren Trafo gestört wird. Auf dem 160-Meter-Band und insbesondere auf dem 80-Meter-Band sei dadurch Amateurfunkbetrieb unmöglich geworden.

Die BNetzA nahm daraufhin im Mai 2012 und (nach erneuter Aufforderung durch den Funkamateur) im Januar 2013 an einer Flur-Steckdose im Hause des Nachbarn Messungen vor. Ob die Halogenleuchte bzw. der Trafo eine CE-Kennzeichnung aufweisen, konnte nicht festgestellt werden, weil Leuchte und Trafo in die Decke eingelassen und dadurch nicht frei zugänglich waren. Als Ergebnis teilte die BNetzA dem Funkamateur mit, dass die Flurleuchte des Nachbarn im Amateurfunkbereich die Grenzwerte der maßgeblichen Norm DIN EN 55015:2009-11 einhalte. Andere Störquellen seien nicht zu finden. Damit war die Angelegenheit für die Behörde erledigt.

Der Funkamateur war mit diesem Bescheid nicht einverstanden und erhob im Juli 2013 Klage vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Die Behörde solle dazu verpflichtet werden, die vom Haus des Nachbarn ausgehenden Beeinträchtigungen der Amateurfunkanlage "durch hoheitliche Maßnahmen zu beseitigen".

Er begründete die Klage damit, dass er ein Recht auf die störungsfreie Nutzung des Amateurfunks habe. Dies gehe aus der der EMV-Richtlinie 2004/108/EG (dort Erwägungsgrund 2) sowie aus der Frequenzschutzbeitragsverordnung (FSBeitrV) hervor. Außerdem hätten die Messungen der BNetzA nicht den Vorschriften der angegebenen Norm DIN EN 55015:2009-11 entsprochen, weil sie nicht in einem reflexionsfreien Raum stattgefunden hätten. Auch sei die BNetzA – so die Auffassung des Funkamateurs – verpflichtet gewesen, an seiner Antenne die Störfeldstärke zu messen, denn diese allein sei entscheidend. Zudem sei die Deckenleuchte des Nachbarn eine ortsfeste Anlage, deren ordnungsgemäße Installation nicht nachgewiesen werden könne. Seine Geräte trügen dagegen die CE-Kennzeichnung. Die Entscheidung der BNetzA sei rechtsfehlerhaft.

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen folgte in erster Instanz dieser Klagebegründung des Funkamateurs nicht.

Die EMV-Richtlinie 2004/108/EG – so das Gericht – entfalte keine unmittelbare Wirkung, sondern werde durch nationale Vorschriften, insbesondere durch das EMVG, in innerstaatliches Recht umgesetzt. Auch die FSBeitrV enthalte keinen Anspruch auf die Sicherstellung eines störungsfreien Amateurfunks durch die BNetzA. Ob die Flurleuchte eine "ortsfeste Anlage" im Sinne des EMVG ist, sei fraglich. Außerdem begründe der § 14 Abs. 1 Nr. 4 EMVG, der die BNetzA berechtigt, unter bestimmten Voraussetzungen ortsfeste Anlage zu überprüfen und Anordnungen zur Störungsbeseitigung zu treffen, keinen Anspruch auf ein Einschreiten der BNetzA.

Beim Amateurfunk seien – so das Gericht weiter – "dessen Besonderheiten gegenüber anderen Betriebsmitteln im Hinblick auf die elektromagnetische Verträglichkeit zu berücksichtigen". Ein Funkamateur könne gemäß § 7 Abs. 2 AFuG abweichend von den Anforderungen des EMVG den Grad der Störfestigkeit bzw. Empfindlichkeit seiner Geräte selbst bestimmen. In solchen Fällen müsse er dann aber Störungen durch andere Betriebsmittel, die die Anforderungen des § 4 EMVG einhalten, hinnehmen. Entsprechen dagegen sowohl die Geräte des Funkamateurs als auch die anderen Geräte den Anforderungen des EMVG, so ist es Aufgabe der BNetzA, "unter Abwägung der Interessen der Beteiligten Abhilfemaßnahmen mit diesen zu verlassen" (§ 14 Abs. 6 Nr. 4 EMVG).

Die Art der Messungen durch die BNetzA waren nach Auffassung des Gerichts nicht zu beanstanden. Eine Messung im reflexionsfreien Raum sei der Norm DIN EN 55015:2009-11 zufolge nicht zwingend erforderlich.

In den für den Amateurfunk zugelassenen Frequenzbereichen – so das Verwaltungsgericht abschließend – hält die Flurleuchte des Nachbarn die Grenzwerte der DIN EN 55015:2009-11 ein. Frequenzbereiche, in denen die Leuchte die Grenzwerte überschreitet, seien nicht dem Amateurfunk zugewiesen und diese würden vom Funkamateur nach dessen Angaben auch nicht genutzt. Die Beseitigung von Störungen in diesen Frequenzbereichen könne der Funkamateur nicht verlangen.

Die Klage wurde daher abgewiesen.

Gegen dieses Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen beantragte der Funkamateur Zulassung der Berufung zum Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen.

Das Oberverwaltungsgericht wies den Antrag zurück. Nach Auffassung des Gerichts ergeben sich an der Richtigkeit des Urteils des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen keine ernstlichen Zweifel. Das Urteil ist damit rechtskräftig. Der Beschluss ist unanfechtbar. Der Streitwert wurde auf 5000 Euro festgesetzt. Die Kosten des Verfahrens muss der Funkamateur tragen.

– wolf –

Weiterführende Links:

Volltext des Beschlusses des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen vom 15. Mai 2015:

http://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/ovg_nrw/j2015/13_A_2134_14_Beschluss_20150515.html

Volltext des Urteils des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 3. September 2014:

http://openjur.de/u/743585.html

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Rufzeichenliste als PDF-Download   Recently updated !

Die Bundesnetzagentur hat ein PDF-Datei veröffentlicht, welche alle derzeit in Deutschland vergebenen Rufzeichen enthält. Die Liste ist vom 19. Juni 2015 und damit recht aktuell. Die Datei kann auf der Webseite der Bundesnetzagentur heruntergeladen werden.

Zum Download: Rufzeichenliste_19_06_15.pdf


Das umfassendste Nachschlagewerk für Amateur-Radio-Geräte   Recently updated !

Auf der Webseite (http://rigreference.com/de) ist das umfassendste Nachschlagewerk für Amateur-Radio-Geräte entstanden. Über 1800 Geräte in 230 Bereichen und Hersteller sind zu finden. Dominiert von den Big Three (Yaesu, Icom and Kenwood) sind auch Software Defined Radio (SDR) und Notfunksysteme zu finden. Zudem finden sich Software , Anleitungen und viele andere Hilfsmittel auf der Seite.


NØBMA für Präsident Barack Obama 2

WASHINGTON, DC – Nach Monaten des Studiums, Praxisprüfungen und Durchblättern der neuesten Ham Radio Kataloge, hat sich Präsident Barack Obama ein FCC-Amateurfunkdienst Rufzeichen verdient. Obama hat die „General Class“ Amateurfunk Prüfung am letzten Sonntag im Delmarva bestanden. Obama hatte ein Embarrassing Rufzeichen, das nach einer Forderung der verschiedenen FCC Kommissionsmitglieder, die ihn zur Nutzung eines 5Z4 Rufzeichen anhalten wollten. Obama bestand die Prüfung mit 86% . Der Chef sagt, trotz seiner Leistung, er ist enttäuscht mit seinem Rufzeichen. „Ich hatte gehofft, für etwas mehr“ Präsidentschafts ‚“, sagt Obama. Obama wird den Amateur-Reihen mit dem Rufzeichen NØBMA beitreten. FCC-Sprecher Robert Thorndyke lehnte eine Stellungnahme ab, mit der Ausnahme, zu sagen: „Warten Sie, bis Sie sehen, was wir für Jeb Bush geplant haben.“ Man kann Präsident Obama ab 1800 UTC am Donnerstags arbeiten, wenn er zurück ins Weiße Haus am „Roundtable“ on Air ist auf 14,242 MHz SSB.

Satireinfo von WBØRUR,(wb0rur.com)


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„Chip“ testete Powerline-Adapter – kein Wort zu Funkstörungen… 1

Das Funkstörpotenzial von Powerline-Technik ist für die Computer-Zeitschrift "Chip" offenbar kein Thema.

In der Ausgabe 7/2015 veröffentlichte die Zeitschrift einen Test von 13 Powerline-Adaptern der "Gigabit-Klasse". Testkriterien waren in erster Linie der Datendurchsatz; daneben wurden auch die Ausstattung und die Leistungsaufnahme der Geräte bewertet. Der Umstand, dass Powerline-Installationen systembedingt erhebliche Funkstörungen im Kurzwellenbereich verursachen können, wird in dem Bericht mit keinem Wort erwähnt.

Das Blatt lobt Powerline-Adapter als "fixe WLAN-Alternative" versteigt sich abschließend zu der Aussage, dass Powerline meistens seinen Zweck erfülle, nämlich (Zitat:) "schneller und zuverlässiger als WLAN zu funktionieren".

Ähnlich unkritisch berichtete "Chip" bereits im November vergangenen Jahres bei einem Test von sechs Powerline-Adaptern. Auch damals verschwieg das Blatt die Funkstörproblematik und erklärte seinen Lesern, "Stromnetz statt WLAN [sei] oft die bessere Wahl".

Im Mai 2012 veröffentlichte "Chip" einen umstrittenen Video-Clip, in dem mögliche Störungen durch Powerline bestritten wurden. Solche Störungen – so meinte "Chip" – seien nur ein "Mythos" (das Funkmagazin berichtete).

Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) und die Kurzwellenhörer-Vereinigung ADDX bemängeln seit vielen Jahren das Störpotenzial von Powerline-Anlagen. Umfangreiche Informationen dazu sind unter www.darc.de/geschaeftsstelle/verbandsbetreuung/plc und www.addx.de/plc/plc.php zu finden. Die ADDX empfiehlt Käufern von Powerline-Geräten, sich vom Händler ein Rückgaberecht und die Kostenübernahme für durch Störungen entstandene Schäden bescheinigen zu lassen. Ein entsprechendes Formular kann im Internet unter www.addx.de/plc/PLC-Muster03.pdf heruntergeladen werden. Funkstörungen durch Powerline-Installationen sollten unbedingt der Störungsstelle der Bundesnetzagentur unter Tel. 048 21 89 55 55 oder per E-Mail funkstoerung@bnetza.de gemeldet werden.

– wolf –

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10m Relais DB0TVH in Betrieb, Anbindung des RX via THz-Link

Aus einem Forum und lokal Rundspruch Hannover:

10m Relais DB0TVH in Betrieb, Anbindung des RX via THz-Link

Lange hat es gedauert, aber wir haben gestern Nacht endlich die optische Linkstrecke zwischen dem 10m Relaissender von DB0TVH und dem abgesetzten Empfänger auf einem Hochhaus in ca. 1300m Distanz installiert, eingepegelt und in Betrieb genommen.

Da das Ganze hoch experimentell ist, unseres Wissens ist aktuell eine optische Richfunkstrecke in Verbindung mit einem FM-Relais noch nirgendwo sonst in Betrieb, können wir die wetterbedingten Auswirkungen auf die Übertragung mittels Infrarotlicht über einen langen Zeitraum überhaupt nicht abschätzen.

Deshalb sind wir schon total neugierig, wie sich das Ganze bei unterschiedlichen Wetterbedingungen verhält, und ob die Verbindung über der Zeit stabil läuft. Sozusagen ein spannendes Experiment mit offenem Ausgang

„smile“-Emoticon

Natürlich werden Einige fragen "warum verlinkt Ihr das nicht über IP, machen andere doch auch…?"

Aber genau das ist der springende Punkt, wir machen es so, weil wir es eben nicht so machen wollen wie alle anderen, und weil wir auf experimenteller Ebene Erfahrungen sammeln und das Ganze ggf. optimieren wollen.

Falls jemand von Euch nicht allzu weit von Hannover entfernt (Bodenwellenreichweite) und auf 10m QRV ist, der kann es gern mal versuchen.

Ausgabe: 29,650 MHz

Eingabe: 29,550 MHz

Subaudioton 88,5 Hz (der muß mitgesendet werden, sonst tastet das Relais nicht auf)

Viel Spaß

Vy 73

Wilfried, DJ1WF