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Gefunkt werden kann im Notfall immer

Worpswede. Die Reaktorkatastrophe von Fukushima war schon schlimm genug. Wären aber die Amateurfunker nicht gewesen, wäre alles noch viel schlimmer gekommen. Dann wäre es nämlich unmöglich gewesen, Hilfsaktionen zu koordinieren. Auch wenn sonst gar nichts mehr geht – gefunkt werden kann immer. Der Ortsverband Worpswede des Deutschen Amateurradioclubs (DARC) ist offiziell anerkannter Notfunkbetreiber. Am Sonnabend feiert er sein 30-jähriges Bestehen im Ernst-Licht-Weg 10.

 

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Stellungnahme EMV-Referat zum Leserbrief DL3BU

Kommentar zum Leserbrief von DL3BU “Der falsche Weg?” (Neuheiten, “Funken ohne QRM”, CQ/DL 05/2011, S. 323) (Link Originalbeitrag: http://wp.me/p14X8T-6A) vom EMV-Referat des DARC e. V., CQ/DL 9/2011, S. 687:

Im EMV-Referat des DARC e.V. teilen wir die Meinung von OM Armin Pommer, DL3BU, dass elektrische Geräte, wie sie der Handel liefert, nicht erst vom Verbraucher soweit mit Filtermitteln ergänzt werden müssen, bis die grundlegenden Anforderungen gemäß §4 EMVG endlich erreicht werden. Denn gemäß Gesetz und EU-Richtlinie hat der Hersteller bereits beim Entwurf und bei der Fertigung des Gerätes die anerkannten Regeln der Technik anzuwenden. Damit soll einerseits sichergestellt werden (und nun kommt eine Zeile tiefgründiges Behördendeutsch), dass die von den Betriebsmitteln verursachten elektromagnetischen Störungen keinen Pegel erreichen, bei dem ein bestimmungsgemäßer Betrieb von Funk- und Telekommuniktationsgeräten oder anderen Betriebsmitteln nicht möglich ist; andererseits sollen sie gegen die bei bestimmungsgemäßen Betrieb zu erwartenden elektromagnetischen Störungen hinreichend unempfindlich sein, um ohne unzumutbare Beeinträchtigung bestimmungsgemäß arbeiten zu können. Ortsfeste Anlagen müssen zusätzlich zu diesen Anforderungen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik installiert werden.

Wie weit jedoch heute schon die erschreckende Wirklichkeit von den gesetzlichen Vorgaben der Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit auseinander driftet, zeigen beispielsweise die Zahlen des Jahresberichtes 2010 der BNetzA:

Im Jahr 2010 wurden insgesamt ca. 4620 Marktüberwachungsaktivitäten vorgenommen. Dabei wurden 2723 Serien- bzw. Einzelgeräte administrativ und / oder messtechnisch geprüft. Diese Anzahl teilte sich auf in 1865 Geräte, die unter die EMV-Richtlinie fallen und 858 Geräte, die nach R&TTE-Richtlinie zu prüfen waren.

766 Serien- und 368 Einzelgeräte wurden labortechnisch überprüft. Hierbei waren 227 Serien- und 90 Einzelgeräte auffällig. Es entsprachen also 29,6% der im Labor geprüften Serien- bzw. 24,5% Einzelgeräte nicht den vorgeschriebenen Anforderungen. Die auffälligsten Produkte führten dazu, dass insgesamt 505 markteinschränkende Maßnahmen vorgenommen werden mussten (219 Vertriebsverbote sowie 286 Festsetzungsschreiben), vgl. www.bundesnetzagentur.de.

Wir vom EMV-Referat vermuten deshalb bei jeder Anfrage zu elektromagnetischen Unverträglichkeiten zunächst eine Bestätigung der Erfahrungen der BNetzA-Marktaufsicht. Gern geben wir Ihnen deshalb Informationen zur Eingrenzung und Meldung elektromagnetischer Störungen, die der BNetzA die Arbeit erleichtern können.

Bitte senden Sie bei Bedarf Ihre detaillierte erläuterte Anfrage per E-Mail an darc@darc.de oder an die Postanschrift der Geschäftsstelle.

Ulfried Ueberschar, DJ6AN
DARC EMV-Referent

ILLW 2011 – International Lighthouse- and Ship Weekend 2011

Wie OM Willy (DL1BJN) vom DARC OV Emden (I-06) mitteilt, findet am kommenden Wochenende das International Lighthouse- and Ship Weekend 2011 (ILLW 2011) statt. Der Ortsverband Emden wird mit einer Abordnung von Funkamateuren in der Zeit vom 19.- 21.08.2011 vom Leuchtturm Wybelsum QRV sein.

Nach dem Aufbau der Antennen und dem Verkabeln der Funkstationen wird der OV Emden ab Freitag mittag, 13:00 Uhr unter dem Clubrufzeichen DL0EM in der Luft sein.

Als besonderes Highlight wird der Sonder-DOK 11ILLW vergeben.

Elektronikbasteln bei den Fehntjer Funkamateuren!

Thilo Lind (Foto) aus Ostrhauderfehn

Wir bauen uns ein Kurzwellenradio

Ostrhauderfehn – Versprochen ist versprochen! Im letzten BÜRGERBLICK stellten wir das gemeinsame Sommerferienprogramm der Gemeinden Ostrhauderfehn und Rhauderfehn vor. Besonders hervorgehoben haben wir dabei die Aktion „Wir bauen uns ein Kurzwellenradio“ der Funkamateure des Deutschen Amateur-RadioClub Ortsverband Fehngebiet und versprachen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einen der kleinen „Erbauer“ vorzustellen. Wir halten Wort! Hier ist er: Thilo Lind (Foto) aus Ostrhauderfehn, gerade zwölf Jahre alt geworden.

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Wellen und Ströme – Funken ist keine Zauberei

"Hallo, hallo...?" Wer schon mal gefunkt hat, weiß, dass es oft knistert und rauscht.
Von Cordula Dieckmann, dpa :: Sie knistern und rauschen ein bisschen – trotzdem sind Funkgeräte praktisch. Deshalb benutzen Polizei und Feuerwehr sie, um sich schnell zu verständigen. Aber es gibt auch Geräte zum Spielen, damit kann man sich prima mit Freunden absprechen.

Buchstabiertafel

Im Amateurfunk und auch im nautischen Funkverkehr werden die Bezeichnungen des Internationalen ICAO- Alphabetes verwendet, das im Volksmund, aufgrund seiner militärischen Nutzung, auch als NATO-Alphabet bekannt ist. Um Verständigungsschwierigkeiten bei schlechten Funkverbindungen zu verhindern, wurde das “Buchstabiertafel” eingeführt. Beim internationalen Alphabet hat man sich auf Worte geeinigt, welche in allen Sprachen leicht aussprechbar sind und vom Klang her so verschieden sind, dass keine Verwechslungen auftreten können. (weiterlesen …)

Der Funkamateur

Ein Gedicht  (weiterlesen …)

DB0LO ATV LEER – Es geht weiter …

Es geht weiter …” war einstimmig zu hören bei der Themen Versammlung DB0LO am Samstag (23.07.) im Central Hotel in Leer. (weiterlesen …)

Lippische Amateurfunker treffen sich in Lemgo

Vom Wiembecker Berg bis nach England
[Lemgo-Wiembeck.] Zum ersten gemeinsamen lippischen Fieldday haben sich jetzt Funkamateure aus den Ortsverbänden Bad Salzuflen, Detmold, Lage und Lemgo auf dem Wiem­becker Berg getroffen. Gefunkt wurde laut einer Pressenotiz  auf UKW (zwei Meter) und auf Kurzwelle. (weiterlesen …)

Auf der Kurzwelle um die Welt surfen

WEDEL/RISSEN. Im Zeitalter von Internet, Smartphones und Facebook scheint das technische Hobby von Michael Seiler ziemlich exotisch. Seiler ist Funkamateur und Ortsverbandsvorsitzender des Deutschen Amateur- Radioclubs (DARC)-Wedel. 69 Mitglieder zählt der Rolandstädter Verein, zu dem außerdem die Clubstationen der Hamburger Stadtteile Blankenese, Rissen und Sülldorf zählen sowie die Station in der Geestgemeinde Holm. Insgesamt gibt es in der Bundesrepublik 1050 Ortsverbände mit insgesamt 43 000 Mitstreitern. (weiterlesen …)