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DARC will Rechtsschutz-Fond einrichten

Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) will für seine Mitglieder einen Rechtsschutz-Fond in Höhe von ca. 40.000 Euro einrichten. Ein entsprechender Antrag des Vorstands wurde auf der Mitgliederversammlung des Vereins Mitte November 2011 mehrheitlich angenommen.
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Was hat König Juan Carlos I., Fürst Albert von Monaco, Schauspielerin Priscilla Presley, Astronaut Thomas Reiter oder der Musiker Sir Cliff Richard mit dem Papenburger Verein “i57″ gemeinsam?

vlnr: Fritz Reichert, Astronaut Thomas Reiter, Erich Schönfeld im Gespräch

Papenburg i57 | Die genanten Prominente (um nur ein paar Persönlichkeiten zu nennen) sind Funkamateure und in Papenburg gibt es über 40 Funkamateure mit einem eigenen Clubheim. Als Funkamateur bezeichnet man eine Person, die sich mit dem Gebiet des Amateurfunks befasst.

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23-cm-Band: Neuer Streit um Sendefrequenzen von «Galileo» und «Compass»

Normalerweise sagt ein Sprichwort: «Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte». Doch zumindest vorläufig wird dies wohl (zumindest für die Funkamateure) nicht so kommen, denn derzeit streiten sich Europäer und Chinesen um die Sendefrequenzen ihrer jeweiligen neuen Satellitennavigationssysteme «Galileo» und «Compass». Die Leidtragenden sind die Funkamateure, weil beide Satellitensysteme im Bereich 1240-1300 MHz ihre Signale abstrahlen und somit ein grosses Hintergrundrauschen verursachen und vielerorts die Amateurfunk-Kommunikation beeinträchtigen. Der Streit ist erneut angefacht worden, weil am Donnerstagmittag mitteleuropäischer Zeit ein zwei neuerGalileo-Satellit ins All geschossen werden soll.

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HB9DRV verkauft Ham-Radio-Deluxe-Rechte

Simon Brown, HB9DRV hat die Rechte an seiner populären Amateurfunk-Software Ham Radio Deluxe an die Funkamateure Mike Carper, WA9PIE, Randy Gawtry, K0CBH und Rick Ruhl, W4PC verkauft. Das meldet die ARRL am Sonntag auf ihrer Webseite. Simon Brown übergibt die weitere Entwicklung der Software drei Vollprofis mit langjähriger Erfahrung auf diesem Gebiet: Rick Ruhl ist Präsident der Firma W4PC Software, Inc (deren Produkte u.a. PakRatt, PKTerm und Radio Operations Center umfassen); Randy Gawtry ist Präsident der Timewave Technology Inc (deren Produkte die PK- und DSP-Familien der Datencontrollern sowie andere kommerzielle Daten verarbeitende Produkte umfasst); Mike Carper ist ein erfahrener Fortune 500 Technology Experte, Lehrer und gefragter Redner auf den Gebieten Drahtlostechnologie und IT Service Management.

HB9DRV begründete den Schritt laut der Meldung auf der ARRL-Webseite damit, dass es nach langer Entwicklung nun Zeit sei, das ganze Paket jemand anderem zu überlassen, um sich endlich wieder der eigenen Freizeit widmen zu können. Es werde noch eine von ihm entwickelte kostenlose Version 5.1 der Software geben, heisst es in der Meldung auf arrl.com. Und weiter: Er habe in den vergangenen Jahren sehr viel Zeit dafür aufgewendet, Supportanfragen zu beantworten und wolle sich nun wieder seinem eigentlichen Hobby, dem Funken widmen. Überdies möchte er sich mehr der SDR-Technologie widmen, so Brown – dafür habe er unter anderem seine Firma, die SDR-Radio.com GmbH gegründet, so Brown.

Simon Brown, HB9DRV wurde von der USKA zum Funkamateur des Jahres 2010 ernannt. Im kommenden Jahr wird er mit seiner Familie wieder zurück nach England ziehen.

 

 

Lighthouseday´2011 mit starker Truppe

ZUSAMMENFASSUNG

Auch beim diesjährigen Lighthouseday (Weekend) war der OV Papenburg wieder mit einer starken Truppe beteiligt. Insgesamt waren es 38 Teilnehmer mit Lizenz die hier einmal als Bild gezeigt werden sollen – leider ist es nicht immer einfach alle auf ein Bild zu bekommen. Wie wir meinen, schon eine beachtliche Anzahl die sich nach nun mittlerweile 11 Jahren für diese Ereigniss interessieren. (weiterlesen …)

Funkamateure Stuttgart –Hier DL9SS, hört mich jemand?–

Stuttgart – Sie besitzen trotzdem ein Telefon. Auch wenn die Stuttgarter Funkamateure am liebsten mit ihren Funkgeräten Verbindung zu anderen Hobbyfunkern aufnehmen. Sie tun das, „weil es einfach Spaß macht“, sagt Ursula Kleiner (69). Und weil sie sich damit ein bisschen von ihren Nachbarn abheben. Telefonieren könne ja jeder, fügt Kleiner hinzu. Sie lächelt. Ihr Mann Horst (73) nickt. Seine Augen beginnen zu leuchten.

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30. INTERRADIO 2011 am 05.November in der Halle 20 Hannover Messegelände

Plakat-IR2011

Zur diesjährigen Jubiläum – 30 Jahre INTERRADIO – bietet das Team des ATN Amateurfunk-Treffen-Niedersachsen e.V. wieder interessante Themenbereiche mit dem Schwerpunkt Kurzwelle und aktuellen Entwicklungen um unser Hobby.

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ILLW 2011 – International Lighthouse- and Ship Weekend

Emden (dl1bjn): Das diesjährige international Lighthouse- and Ship Weekend verbrachten ab Freitag, 19.08.2011, Emder Funkamateure (DOK I-06) auf dem Leuchtturm Wybelsum. Nach Stations- und Antennenaufbau wurden erste Kontakte unter DL0EM und dem Sonder-DOK ILLW2011 mit diversen Funkstationen auf Kurzwelle geknüpft.

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Gefunkt werden kann im Notfall immer

Worpswede. Die Reaktorkatastrophe von Fukushima war schon schlimm genug. Wären aber die Amateurfunker nicht gewesen, wäre alles noch viel schlimmer gekommen. Dann wäre es nämlich unmöglich gewesen, Hilfsaktionen zu koordinieren. Auch wenn sonst gar nichts mehr geht – gefunkt werden kann immer. Der Ortsverband Worpswede des Deutschen Amateurradioclubs (DARC) ist offiziell anerkannter Notfunkbetreiber. Am Sonnabend feiert er sein 30-jähriges Bestehen im Ernst-Licht-Weg 10.

 

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Stellungnahme EMV-Referat zum Leserbrief DL3BU

Kommentar zum Leserbrief von DL3BU “Der falsche Weg?” (Neuheiten, “Funken ohne QRM”, CQ/DL 05/2011, S. 323) (Link Originalbeitrag: http://wp.me/p14X8T-6A) vom EMV-Referat des DARC e. V., CQ/DL 9/2011, S. 687:

Im EMV-Referat des DARC e.V. teilen wir die Meinung von OM Armin Pommer, DL3BU, dass elektrische Geräte, wie sie der Handel liefert, nicht erst vom Verbraucher soweit mit Filtermitteln ergänzt werden müssen, bis die grundlegenden Anforderungen gemäß §4 EMVG endlich erreicht werden. Denn gemäß Gesetz und EU-Richtlinie hat der Hersteller bereits beim Entwurf und bei der Fertigung des Gerätes die anerkannten Regeln der Technik anzuwenden. Damit soll einerseits sichergestellt werden (und nun kommt eine Zeile tiefgründiges Behördendeutsch), dass die von den Betriebsmitteln verursachten elektromagnetischen Störungen keinen Pegel erreichen, bei dem ein bestimmungsgemäßer Betrieb von Funk- und Telekommuniktationsgeräten oder anderen Betriebsmitteln nicht möglich ist; andererseits sollen sie gegen die bei bestimmungsgemäßen Betrieb zu erwartenden elektromagnetischen Störungen hinreichend unempfindlich sein, um ohne unzumutbare Beeinträchtigung bestimmungsgemäß arbeiten zu können. Ortsfeste Anlagen müssen zusätzlich zu diesen Anforderungen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik installiert werden.

Wie weit jedoch heute schon die erschreckende Wirklichkeit von den gesetzlichen Vorgaben der Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit auseinander driftet, zeigen beispielsweise die Zahlen des Jahresberichtes 2010 der BNetzA:

Im Jahr 2010 wurden insgesamt ca. 4620 Marktüberwachungsaktivitäten vorgenommen. Dabei wurden 2723 Serien- bzw. Einzelgeräte administrativ und / oder messtechnisch geprüft. Diese Anzahl teilte sich auf in 1865 Geräte, die unter die EMV-Richtlinie fallen und 858 Geräte, die nach R&TTE-Richtlinie zu prüfen waren.

766 Serien- und 368 Einzelgeräte wurden labortechnisch überprüft. Hierbei waren 227 Serien- und 90 Einzelgeräte auffällig. Es entsprachen also 29,6% der im Labor geprüften Serien- bzw. 24,5% Einzelgeräte nicht den vorgeschriebenen Anforderungen. Die auffälligsten Produkte führten dazu, dass insgesamt 505 markteinschränkende Maßnahmen vorgenommen werden mussten (219 Vertriebsverbote sowie 286 Festsetzungsschreiben), vgl. www.bundesnetzagentur.de.

Wir vom EMV-Referat vermuten deshalb bei jeder Anfrage zu elektromagnetischen Unverträglichkeiten zunächst eine Bestätigung der Erfahrungen der BNetzA-Marktaufsicht. Gern geben wir Ihnen deshalb Informationen zur Eingrenzung und Meldung elektromagnetischer Störungen, die der BNetzA die Arbeit erleichtern können.

Bitte senden Sie bei Bedarf Ihre detaillierte erläuterte Anfrage per E-Mail an darc@darc.de oder an die Postanschrift der Geschäftsstelle.

Ulfried Ueberschar, DJ6AN
DARC EMV-Referent