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ROSAT ist über dem Golf von Bengalen in die Erdatmosphäre eingetreten

Der deutsche Forschungssatellit ROSAT ist am 23. Oktober 2011 um 3.50 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (1.50 Uhr UTC) über dem Golf von Bengalen wieder in die Erdatmosphäre eingetreten. Ob Teile die Erdoberfläche erreicht haben, ist nicht bekannt. Die Bestimmung des Wiedereintrittsortes erfolgte auf Basis und nach Auswertung der von den internationalen Partnern, insbesondere den USA, zur Verfügung gestellten Daten.

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23-cm-Band: Neuer Streit um Sendefrequenzen von «Galileo» und «Compass»

Normalerweise sagt ein Sprichwort: «Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte». Doch zumindest vorläufig wird dies wohl (zumindest für die Funkamateure) nicht so kommen, denn derzeit streiten sich Europäer und Chinesen um die Sendefrequenzen ihrer jeweiligen neuen Satellitennavigationssysteme «Galileo» und «Compass». Die Leidtragenden sind die Funkamateure, weil beide Satellitensysteme im Bereich 1240-1300 MHz ihre Signale abstrahlen und somit ein grosses Hintergrundrauschen verursachen und vielerorts die Amateurfunk-Kommunikation beeinträchtigen. Der Streit ist erneut angefacht worden, weil am Donnerstagmittag mitteleuropäischer Zeit ein zwei neuerGalileo-Satellit ins All geschossen werden soll.

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5-DAY PREDICTIONS FOR ARISSAT-1

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Satellit ARISSat-1 zwischen Erfolg und leichten Behinderungen
Funkamateure rund um die Welt berichteten über Sprach-, Morse- und SSTV-Aussendungen des neuen Amateurfunksatelliten ARISSat-1, der am 3. August von der Internationalen Raumstation ISS in den Weltraum ausgesetzt wurde. Nach zehn Tagen im Orbit wurde die volle Verfügbarkeit des Satelliten bestätigt. Trotz der fehlenden oder abgebrochenen 70-cm-Antenne funktioniert der Linear-Transponder. Zwei spanische Stationen, EA1BYC und EA1JM, berichten von einem Funkkontakt darüber. Der Mode-U/V-Transponder hat eine Bandbreite von 16 kHz und ist invertierend. Ein empfangenes LSB-Signal auf 70 cm wird als USB-Signal auf 2 m ausgesendet. Leider sinkt die Batteriespannung während Eklipsen schneller als erwartet. Daher dauert es länger, bis die Spannung 32,5 V erreicht ist, um vom unterbrochenen Betrieb – 40 Sekunden Senden, zwei Minuten Pause – in den Dauerbetrieb zu schalten. Dennoch liefert ARISSat-1 starke Signale. Fernando, EC1AME, empfing ARISSat-1 mit S7 ohne Empfangsvorverstärker. Seit dem 12. August 2011 erfolgen jedoch Resets während Eklipsen, und die Batterie scheint ausgefallen zu sein. Darüber berichtet Thomas Frey, HB9SKA, in seinen OSCAR-News.

QUELLE : Deutschland-Rundspruch 34/2011, 34. KW

 

Wer es  selber mal versuchen möchte …

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Erfolgreicher Start: ARISSat-1 Amateurfunksatellit ist im Orbit

von Daniel Keil, DD7DKA Minisatellit erfolgreich von ISS ausgesetzt

ARISSat-1 wurde am 3. August 2011 durch Flight Engineer Sergei Volkov und Alexander Samokutyaev während eines Außenbordeinsatzes auf der Internationalen Raumstation ausgesetzt. Nach leichter Verspätung wegen Problemen mit der 70cm Antenne Umkreist ARISSat-1 seit 14:43 EDT (18:43 UTC) nun die Erde. An Bord befinden sich ein Experiment von Studenten der Kursk Universität in Russland. Außerdem übertragen insgesamt vier Kameras Bilder den Blick von ARISSat-1 auf die Erde.

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DLR-Chef Prof. Johann-Dietrich Wörner zum Ende der Shuttle-Ära: “Die Raumfahrt ist Teil des Alltags”

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Die Atlantis, das letzte Space Shuttle im All, befindet sich auf ihrem Rückflug zur Erde: Die Raumfähre dockte am Dienstag, 19. Juli 2011, um 8.28 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) von der Internationalen Raumstation ISS ab und wird am Donnerstag, 21. Juli 2011, um 11.56 Uhr MESZ auf dem Weltraumbahnhof der NASA in Cape Canaveral in Florida zurück erwartet. Damit steht das Ende der 13-tägigen Mission STS-135 und zugleich auch das Ende der 30 Jahre dauernden Ära der US-amerikanischen Space Shuttle kurz bevor. Im Interview erläutert der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Johann-Dietrich Wörner, wie es nach dieser Zäsur in der bemannten Raumfahrt weitergehen kann. (weiterlesen …)

Heftiger Sonnensturm könnte GPS-Empfang und Stromversorgung stören

Washington -  Ein ungewöhnlich heftiger Sonnensturm könnte in den nächsten Tagen den GPS-Empfang und die Stromversorgung auf der Erde stören. Es handelt sich nach Angaben des US-Wetterdienstes um die heftigste Sonneneruption sei 2006, die am Mittwoch und Donnerstag zu mittelschweren Störungen des Magnetfelds der Erde führen könnte. Womöglich müssen deshalb auch Flüge umgeleitet werden, die Forscher erwarten zudem spektakuläre Polarlichter. (weiterlesen …)

Amateurfunk im Weltraum

von Alfred Fröschl für Deutscher Amateur-Radio-Club DARC e.V.

Schon 4 Jahre nach dem russischen Satelliten Sputnik ging ein Satellit der Funkamateure in eine Umlaufbahn: OSCAR-1, gestartet am 12. Dezember 1961. Seitdem wurden fast 100 Satelliten mit Amateurfunk-Ausrüstung gebaut, inzwischen aufgrund der hohen Dichte moderner Bauelemente meist als CubeSats mit einem Volumen von nur noch 1-3 Kubikdezimetern. (weiterlesen …)

Globetrotter: Sprachenwirrwarr und First Light

Freud und Leid sind in den kasachischen Bergen, wo Christian Monstein ein Radio-Spektrometer hingebracht hat, dicht beieinander: Die Wissenschaftler registrieren am Morgen das erste Signal von der Sonne. Am Abend bedroht dafür ein heftiges Gewitter die ungenügend gesicherten elektrischen Anlagen. (weiterlesen …)

Den Geheimnissen von Merkur auf der Spur

In der Nacht zum 18. März 2011 ist zum ersten Mal eine Raumsonde in die Umlaufbahn des Merkur eingeschwenkt: Das Raumfahrzeug “Messenger” der amerikanischen Weltraumbehörde NASA umkreist seit 1.45 Uhr mitteleuropäischer Zeit den Planeten. Mit an Bord sind wissenschaftliche Instrumente, die den Merkur kartografieren und seinen Aufbau und die Bestandteile seiner Oberfläche analysieren sollen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind ebenfalls an der amerikanischen Mission beteiligt: Sie werten die gewonnenen Daten von drei Instrumenten aus.
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Russische Kosmonauten setzen Amateurfunk-Satelliten im All aus

Die russischen Kosmonauten Dmitri Kondratjew und Oleg Skripotschka werden bei ihrem nächsten Ausstieg in den freien Weltraum am 16. Februar den Amateurfunk-Satelliten „Kedr“ (Zeder) aussetzen.

Das teilte der Pressedienst der Russischen Raumfahrtagentur Roskosmos mit. (weiterlesen …)