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Vom Amateurfunk zum Nobelpreis von Alfred Fröschl

Joseph H. Taylor Jr. wurde geboren am 29. März 1941 in Philadelphia und wuchs in einer großen Familie auf. Sein Bruder war bereits Funkamateur, und der gemeinsame Antennenbau machte ihnen viel Spaß. Das Schulfach Mathematik war ihm lieber als andere, und es blieb auch Zeit für den Sport. (weiterlesen …)

1200-Jahrfeier weltweit durch den Äther

Schlitz Informiert sein über alles was in jedem Winkel der Welt geschieht, und das auch noch ziemlich zeitnah, ist bei dem heutigen Stand der Technik eigentlich problemlos. Von Sigi Stock

Sei es durch das Internet, per E-Mail, Satellit, Funk und Fernsehen, Handy etc. der Mensch ist über Trauriges, Schönes, Wichtiges und Unwichtiges immer auf dem Laufenden. Zu den Übermittlern von Nachrichten gehören auch die Funkamateure. Auch in unserer Burgenstadt und den angrenzenden Ortsteilen haben wir Frauen und Männer, die dieses Hobby pflegen, und auf verschiedene Frequenzen, rund um die gesamte Weltkugel, ihre Verbindungen tätigen.

Seit Anfang des neuen Jahres 2012 haben sich befreundete lizenzierte Funkamateure (keine CB-Funker), ca. 12 an der Zahl, zu „Schlitzer Funkamateure“ zusammengeschlossen, federführend durch den Ortsverband Fulda (F06) und umliegende Ortsverbände. Angeschlossen sind sie dem Verein Deutscher Amateur Radio Club DARC e.V. Geschäftsstelle Baunatal. Der Deutsche Amateur Radio Club (DARC) e.V. ist der größte Verband von Funkamateuren in Deutschland und die drittgrößte Amateurfunkvereinigung weltweit. Mit rund 42.000 Mitgliedern vertritt der DARC e.V. die Interessen der Funkamateure in Deutschland. Funkamateure haben seit je her internationalen Kontakt. Amateurfunk ist ein Funkdienst, der einen Beitrag zur Völkerverständigung leistet, unabhängig von Rasse, Kultur oder Religion und das schon bevor es Internet und Soziale Plattformen wie Facebook etc. gab.

Funkamateur durch Rufzeichen identifizierbar

Der Funkamateur sitzt in seinem Funkzimmer und übt sein Hobby aus. Auffällig nur durch die Antennen auf dem Dach oder im Garten. Er ist eher selten in der Öffentlichkeit. Die Notfunkgruppe Osthessen war mit ihren Mitgliedern schon am „Tag der Offenen Tür“ bei der Freiwilligen Feuerwehr Schlitz, am Stadtfeuerwehrtag in Queck sowie am Oldtimertreffen der Fladerfreunde Schlitz, mit ihrer Technik präsent. Nach der bestandenen Prüfung bekommt der Funkamateur von der Bundesnetzagentur ein Rufzeichen zugeteilt, vergleichbar mit einem Autokennzeichen. Dieses gibt es nur einmal auf der Welt. Damit ist jeder Funkamateur sofort identifizierbar.

Zurück zu unseren „Schlitzer Funkamateuren“. Sie planen für das anstehende Festjahr 2012, zum 1200-jährigen Bestehen der Stadt Schlitz und der Evangelischen Kirche, gemeinsam mit dem Ortsverband Fulda (F06) und umliegenden Ortsverbänden, eine Präsentation speziell an den Festtagen (13.-15. Juli). Anhand eines Sonder-Rufzeichens (quasi Clubstations Rufzeichen) „DLØSLITISA“ mit dem Sonder DOK „12ØØSCHLITZ“ wird das gesamte Jahr über (d. h. nicht nur an den Festwochenenden) durch die Funkamateure die anstehenden und durchgeführten Feierlichkeiten in die Luft gebracht. Erlöschen tut dieses Sonder-Rufzeichen am 31. Dezember 2012. Tatsache ist, dass die Aktion im Umfeld von Schlitz und auch deutschlandweit, in der kurzen Zeit der Aktivität 1. Januar 2012, bereits eine positive Resonanz erfährt.

Zur Jubiläumsfeier am bekannten Trachtenfestwochenende, 13. bis 15. Juli, ist neben dem praktischen Funkbetrieb, noch Folgendes geplant: Not- und Krisenkommunikation, Telegraphie-Betrieb aus einem Oldtimer-Landrover, Kontakte mit Funkamateuren in der Partnergemeinde Bogyiszlo, Präsentation Amateur-Fernsehen, Präsentation des neuen Tetra-Funk der Polizei, Feuerwehr und anderen Rettungs- und Hilfeleistungsorganisationen, verschiedene Bastelprojekte.

Deutsche DXpeditionen aktivieren seltenes DX im Pazifik und Zentralamerika

Die angehobenen Funkbedingungen erfreuen nicht nur uns Funkamateure zu Hause, sondern auch die DXpeditionäre, die viel Zeit, Mühe und nicht zuletzt Geld in ihre Unternehmen stecken. In den nächsten Tagen und Wochen werden sich gleich mehrere DXpeditionen mit überwiegend deutscher Beteiligung melden:

- HU2DX – ab 29. Januar aus El Salvador – ZK2C – ab 03. Februar von der Insel Niue – A35YZ – ab 07. März von Tonga – E51M – ab 28. März von Manihiki, Nord-Cook

FUNKAMATEUR wünscht allen Expeditionären eine gute und sichere Reise sowie den anrufenden DXern eine erfolgreiche Jagd nach New Ones und Bandpunkten!

Tnx Info DL9RCF

International Space Station received in Worthing – 9 January 2012

Fortsetzung zum Thema Empfang der Internationalen Raumstation auf einem beliebigen Parkplatz in Süd-England, unter Verwendung verschiedener günstigen Low-Tech-Ausrüstung …
(weiterlesen …)

Was haben Andrea, Ulli und der Dezember gebracht

Was haben nun Andrea und Ulli mit dem Dezember zu tun? (weiterlesen …)

Tüftler arbeiten an Satelliten-Netz; Ein Internet für Hacker

Zensur und Überwachung haben den Traum freier Kommunikation im Netz zerstört. Deshalb basteln Hacker inzwischen an einer eigenen, abgespeckten Version des Internets. Bericht von Katalina Präkelt (weiterlesen …)

Kid’s Day der Funkamateure im Museum für Kommunikation Frankfurt

Frankfurter Stadtteile ; Kinder funken um die Welt

(03.01.12) Die Funkstation im Museum für Kommunikation Frankfurt (Schaumainkai 53/Museumsufer) lädt am Sonntag, 8. Januar, zwischen 13 bis 18 Uhr zum Kid’s Day ein. An diesem Tag herrschen beim Funken besondere Spielregeln: Kinder ohne Funkausbildung dürfen im Normalfall nur zuhören, aber nicht sprechen. Am Kid’s Day dürfen alle Kinder und Jugendliche funken wie die Großen und können auch ohne Funkzeugnis Nachrichten um den Globus schicken.

Die Kinder erhalten eine Amateurfunker-Urkunde am Ende des Tages als Erinnerung an den Tag in der Funkstation. Kid’s Days gibt es zweimal im Jahr. Sie wurden von Funkern aus den USA ins Leben gerufen, um jungen Menschen die Möglichkeit zum Amateurfunken zu geben. Das Funken am Kid’s Day wird möglich gemacht durch den Ortsverband Frankfurt a. M. des DARC (Deutscher Amateur Radio Club), der nicht nur den Kid’s Day im Museum für Kommunikation regelmäßig ausrichtet, sondern auch während der Woche ehrenamtlich die Funkstation auf dem Museumsdach betreut.

Eingeladen sind alle Kinder und Jugendlichen ab acht Jahren in Begleitung eines Erwachsenen sowie alle Funkinteressierten. Einritt Kinder ab 6 Jahren 1,50 EUR, Erwachsene 3 EUR.