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onpageCheck.net: http://www.funk-news.de

VHS-Kurs zur Erlangung der Amateurfunklizenz

Leer (DL3BU): “Wie werde ich Funkamateur – Das Hobby Amateurfunk” so lautet die Überschrift für den bei der VHS Leer angebotenen Lehrgang zur Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfung. Der Kurs umfaßt 28 Abende mit je 84 Unterrichtsstunden. Nach einem Infoabend am 08.02.2010 um 19:30 Uhr findet regelmäßiger Unterricht ab dem 11.02.2010 bis einschließlich 07.06.2010 in der Zeit von 19:30 – 22:00 Uhr statt. Der Lehrgang wird von Erich Schönfeld (DK3BQ) geleitet und vermittelt technische und betriebliche Kenntnisse sowie Kenntnisse der Vorschriften.

Veranstaltungsort: Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schulen I, Raum W 138, Blinke 39, 26789 Leer.
Kursgebühr ca. 190,00 EUR (plus Prüfungsgebühren, sowie ca. 10,00 Euro für Prüfungsfragen).

Anmeldungen können ab sofort online auf der Internetseite der VHS-Leer http://www.vhs-leer.de unter der Veranstaltungsnummer 1011139141 vorgenommen werden.

Die VHS-Leer ist erreichbar unter Telefon: 0491 92992-0 oder Telefax: 0491 92992-10, Email:

Erreichbarkeit des Referenten Erich Schönfeld (DK3BQ): Telefon 0491-72036

Powerline stört (Lesermeinung)

Erstaunlich, dass manche PC-Nutzer auf die „Schmutztechnologie“ Power-Line-Communication (PLC) zurückgreifen. Meist aber aus Unwissenheit. Fakt ist, PLC stört erheblich alle Funkdienste, wie zum Beispiel Rundfunk, Seefunk, Flugfunk, Militärfunk und Amateurfunk zwischen 4 und 30 Megahertz (MHz). (weiterlesen …)

..:: Jugendcamp 2010 – Campingpark Eden am Heeder See ::..

Ab Sofort ist die Anmeldung für das dritte Jugendcamp Heede 2010 (Freitag  21.Mai 2010 bis  Montag 24.Mai 2010) vom OV Papenburg i57 und OV Meppen i26 möglich! Amateurfunkbetrieb auch unter Ausbildungsrufzeichen, Fuchsjagt, Elektronik basteln, Vortragsthemen und Mit-mach-Aktionen rund um den Amateurfunk. Für alle Mädchen und Jungen ab 10 Jahre ein tolles Ereignis. Auch auf Gruppen aus anderen Distrikten würden wir uns freuen.  Bitte beachten sie, dass es nur eine begrenzte Anzahl  an Plätzen gibt. Ein frühes Anmelden bis spätestens 20. März ist empfehlenswert.  KOSTEN : für DARC Mitglieder 50 Euro , andere Teilnehmer 65 Euro. Alle Infos auf der Homepage von www.camp.i57.de . Telefon 04952 8269551 / Fax 04952 8269553

EU-Projekt FORSCHUNGSPROJEKT CAST und Amateurfunk

Forschungsprojekt startet im Juli 2010 an der Universität Salzburg

Wien (pts/21.12.2009/18:14) -

CAST, das EU-Forschungsprojekt (COMPARATIVE ASSESSMENT OF SECURITY-CENTERED TRAINING CURRICULA FOR FIRST RESPONDERS ON DISASTER MANAGEMENT IN THE EU), das im Juli 2009 unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Friedrich STEINHÄUSLER (Universität Salzburg, Division of Biophysics and Physics) an der Universität Salzburg gestartet wurde, bietet dem Amateurfunk im gesamten EU-Raum eine Plattform zur Zusammenarbeit mit Behörden und Einsatzorganisationen. Standardisierte Ausbildungen und Ausrüstungen sollen die Einsatzkräfte auf alle möglichen Bedrohungsszenarien wie Großschadenslagen, Naturkatastrophen, Terroranschläge und Pannen technischer Natur vorbereiten. (weiterlesen …)

Funkausrüstung für 25.000 Dollar in 500 Dollar Schrottauto

Also Amateurfunk scheint etwas mehr zu sein als ein Hobby für den Besitzer dieser Schrottkarre. Wohl eher eine Obsession. Denn jeder Zentimeter des Wagens ist mit einem Funkgerät bedeckt. (weiterlesen …)

Ab sofort 750 Watt im Bereich 7100-7200 kHz zulässig

Inhaber der Amateurfunk-Zeugnisklasse A dürfen den Frequenzbereich 7100 bis 7200 kHz ab sofort mit einer max. Sendeleistung von 750 Watt (PEP) nutzen. Das geht aus einer Mitteilung der Bundesnetzagentur hervor, die am 16. Dezember 2009 im Amtsblatt der Behörde veröffentlicht wurde. Bisher war in diesem Teilbereich des 40-Meter-Amateurfunkbandes nur eine max. Sendeleistung von 250 Watt (PEP) zulässig.

Die Mitteilung der Bundesnetzagentur hat folgenden Wortlaut (Zitat):

Mitteilung Nr. 621/ 2009
Amateurfunkdienst;
Nutzung des Frequenzbereichs 7100 – 7200 kHz mit höherer Leistung

Die am 21. Juli 2009 in Kraft getretene Zweite Verordnung zur Änderung der Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung (BGBl. I Nr. 41 S. 1809) sieht für die Nutzung des Frequenzbereichs 7100 – 7200 kHz den Amateurfunkdienst als primären und jetzt noch einzigen Funkdienst vor. Damit ergibt sich die Möglichkeit, auch die im Amateurfunkdienst vorgesehene maximale Sendeleistung auszuschöpfen, sofern dies im Sinne des Experimentiercharakters des Amateurfunkdienstes erforderlich ist.

Deshalb hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Vorgriff auf die noch anzupassenden Bestimmungen über den Amateurfunkdienst festgelegt, dass Funkamateure, die Inhaber der Amateurfunk-Zeugnisklasse A und einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst sind, den Frequenzbereich 7100 – 7200 kHz ab sofort mit einer Spitzenleistung (PEP) von 750 Watt nutzen dürfen. Es wird darauf hingewiesen, diese Regelung sensibel anzuwenden, Störungen zu vermeiden und die maximale Leistung nur dann auszuschöpfen, wenn es zur Aufrechterhaltung einer Funkverbindung oder für experimentelle Zwecke als zwingend notwendig erachtet wird.

225-9
(Ende des Zitats)

Für Inhaber der Zeugnisklasse E gibt es keine Änderungen. Sie dürfen das 40-Meter-Band nach wie vor nicht nutzen.

China startet YaoGan 8 und XiWang 1

Am 15. Dezember 2009 wurde der chinesische Erdbeobachtungssatellit YaoGan 8 zusammen mit dem Amateurfunk- und Experimentalsatelliten XiWang 1 gestartet, berichtete xinhuanet.com am gleichen Tag. Der Start erfolgte vom Taiyuan Satellite Launch Center in der Provinz Shanxi im Norden Chinas.

Befördert wurden die Satelliten von einer Langer-Marsch-4C-Rakete. Es war der 121ste Start einer Rakete des Typs Langer Marsch. Der Start erfolgte um 10:31 Uhr Pekinger Zeit von dem auch als Basis 25 bekannten Startgelände.

Erneut soll es sich lt. Xinhua wie bei den schon zuvor gestarteten YaoGan-Satelliten bei YaoGan 8 um einen Satelliten handeln, der bei der Bewältigung von Naturkatastrophen, der Beurteilung von erreichbaren und erzielten Ernteergebnissen im Landbau, der Landvermessung und wissenschaftlichen Untersuchungen nützlich sein soll. Möglicherweise handelt es sich bei YaoGan 8 um einen weiteren Aufklärungssatelliten. YaoGan bedeutet schlicht Fernerkundung.

Bei XiWang 1 soll es sich um einen Kleinsatelliten mit einer Masse von 35 Kilogramm handeln. Davon entfallen 5,2 Kilogramm auf eine Amateurfunknutzlast, 1,6 Kilogramm trägt eine Experimentalnutzlast bei und eine an Bord befindliche CMOS-Kamera wird mit 0,2 Kilogramm angegeben. Für XiWang 1, auch als XW-1 oder CAS-1 bezeichnet, ist eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn in 499 Kilometern Höhe vorgesehen. Auf seiner Bahn mit einer Neigung von 98 Grad gegen den Äquator soll der Satellit 94 Minuten für einen Erdumlauf benötigen. Alternative Quellen nennen Massen von 50 bzw. 60 Kliogramm, einen Orbit in 1.200 Kilometern Höhe und eine Bahnneigung von 100 Grad, 100,5 Grad oder 105 Grad. XiWang bedeutet übersetzt Hoffnung.

Quelle: xinhuanet.com, forums.qrz.com, amsat.org.uk, amsat.org

Satellite Type: Microsatellite

Apogee: 1200km

Perigee: 1200km

Inclination: 105

Period: 109

Local time of descending node: 21:30

Weight: 50kg

Dimension: Φ680mm×432mm

Mode V/U (J) FM Voice Repeater (30 dbm (1 w)):

Uplink: 145.8250 MHz FM, PL 67.0 Hz.

Downlink: 435.6750 MHz FM

Mode V/U (J) Linear Transponder (Inverting) (30 dbm (1 w)):

Uplink:145.9250 – 145.9750 MHz SSB/CW

Downlink:435.7650 – 435.7150 MHz SSB/CW

Mode V/U (J) PacSat BBS (30 dbm (1 w)):

Uplink:145.8250 MHz AFSK 1200 BPS

Downlink: 435.6750 MHz AFSK 1200 BPS

Mode Beacon (23 dbm (200mw)):

Downlink:435.7900 MHz CW

Baukasten „Das Franzis-Röhrenradio zum Selberbauen“

Radio hören wie vor 60 Jahren / Komplettsatz mit Röhre, Gehäuse und allen Bauteilen


Poing, Dezember 2009. Starker Empfang und angenehmer Klang dank Röhre. Dazu optimale Lautstärke durch modernes Audio-IC und hochwertigen Lautsprecher. Schließlich die Freude am eigenen Werk – all dies vereint der Komplett-Bausatz „Das Franzis-Röhrenradio zum Selberbauen“, der in kurzer Zusammenbau-Zeit nostalgisches Radiovergnügen über 60 Jahre hinweg in die Gegenwart holt. Wie beim Franzis Verlag üblich, gibt es weitere Informationen auf www.elo-web.de.

Baukasten „Das Franzis-Röhrenradio zum Selberbauen“

„Die ganze Welt der Röhren“ lautet der Seiten-Titel im Online-Magazin ELO (www.elo-web.de), wo auch der Baukasten zu finden ist. Mag sein, dass die Röhrenwelt noch etwas größer ist, aber der Tüftler wie der noch unerfahrene Interessierte finden so viele Informationen, dass das Thema „Röhren“ schon bald kein unbekanntes Land mehr ist.

Das gelingt Chefredakteur Burkhard Kainka und seinem Team durch die Kombination von sachlich-knappen Grundlagen-Informationen, verständlich aufbereiteten Praxistipps und Hintergrund-Artikeln, die Röhren aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Dazu gibt es Sendelisten, Ergänzungen, Schaltungen, Software-Updates und natürlich nochmals die Bauanleitung für das Röhrenradio inklusive einem anschaulichen Produkt-Video.

Leistungsstarker Fernempfang mit nostalgischer Hochfrequenz-Röhre
Der Baukasten „Das Franzis-Röhrenradio zum Selberbauen“ enthält Röhre, Gehäuse und alle Bauteile, benötigt werden nur ein Lötkolben sowie vier Mignon-Batterien 1,5 Volt und eine 9-Volt-Blockbatterie für bis zu zehn Stunden Fernempfang. Apropos Empfang: Der ist beim fertigen Röhrenradio so gut wie bei einem modernen Weltempfänger, selbst Amateurfunk-Stationen können damit empfangen werden.

Neben der Technik und dem leichten Zusammenbau punktet das Röhrenradio mit einem Design, das nahezu perfekt den Radio-Stil aus den 1940er Jahren aufnimmt. Ein besonderer Clou: Durch ein Sichtfenster kann man die Röhre beim Betrieb beobachten.

Das Komplettpaket „Das Franzis-Röhrenradio zum Selberbauen“ ist ab sofort im Handel und über www.elo-web.de erhältlich (Preis 49,95 Euro).

ISBN: 978-3-7723-4670-5

Franzis Verlag GmbH, Gruber Str. 46a, 85586 Poing

Ein Funkamateur? Was ist das ? (von Klaus Dieter Koch, DF6DR)

Es stimmt schon, das Wort klingt etwas geheimnisvoll. Viele von Ihnen haben es schon gehört oder von Funkamateuren, Radioamateuren oder ähnlichen Leuten gelesen, die irgend etwas Besonderes vollbracht haben. Wer aber – außer denen, die sich damit beschäftigen oder vielleicht beruflich damit zu tun haben – weiß wirklich Bescheid?

Sicher, mancher hat so seine eigene Meinung darüber. Der eine stellt sich unter einem Funkamateur eine zwielichtige Gestalt vor, die nächtlicherweise Staatsgeheimnisse an fremde Agentenzentralen funkt, der andere hält ihn für einen harmlosen Mann, der aus Spaß am Hobby einen kleinen selbstgebauten Rundfunksender betreibt und damit seine Freunde in der Umgebung mit Hit – Musik erfreut, der Dritte denkt sich, dass es wohl wie im Sport sei; hier gibt es ja auch neben den wenigen professionellen Aktiven auch die große Menge der Amateure. Warum soll es also neben den beruflichen Funkern nicht auch die Funkamateure geben?

Aber alles das ist keine Erklärung dafür, was diese Leute wirklich sind.

Muss man sich vor ihnen in acht nehmen oder sollte man sie unterstützen? Und das Wesentliche: Was tun sie eigentlich?

Auch wenn Sie sich nicht für die drahtlose Nachrichtenübertragung interessieren, ja selbst dann, wenn Ihnen technische Dinge ein Buch mit sieben Siegeln ist, werden Sie Gewinn von diesem Artikel haben. Sie werden dann Bescheid wissen und mitreden können, wenn vom Amateurfunkdienst und von den Funkamateuren die Rede ist!

Und Angst vor dem Fachchinesisch der Funkamateure oder gar mathematischen Formeln brauchen Sie nicht zu haben; die Dinge werden beim richtigen Namen genannt, und alles wird leicht verständlich geschildert.

HIER DER GANZE ARTIKEL VON DF6DR

“Moonbouncing” – Der Mond als Reflektor für Radiowellen

[caption id="attachment_123" align="alignright" width="150" caption="Der Mond als Funkrelais"]Der Mond als Funkrelais[/caption]

Vergangenes Wochenende machten sich Funkamateure besondere Eigenschaften des Mondes zu Nutze und nutzen ihn als Relaisstation zur weltweiten Kommunikation. Der Erdtrabant wurde kurzerhand als Reflektor missbraucht, um über Kontinente hinweg per kurzwelligem Amateurfunk kommunizieren zu können.

Nur während zehn Wochenenden konnte man sich diese Technik in diesem Jahr zu nutze machen. Dazu mussten die Oribtalposition des Mondes und der Winkel, in dem die Signale reflektiert werden perfekt harmonieren. Im zwei-Meter-Band wird auf den Mond gezielt und das Signal reflektiert.

Allerdings gibt es bei dieser Art der Übertragung viele Probleme wie Signalverdrehung und Selbstüberlagerung. Doch davon lässt sich die Community der EME-Funker (Earth-Moon-Earth) nicht abschrecken. Auch wenn aufgrund von ausstehenden Sonnenflecken diese Art nur eine Notlösung darstellt.

Das “Moonbouncing” ist eine technisch äußerst anspruchsvolle Disziplin.  Die am weitesten verbreitete Software für diesen digitalen Funkverkehr stammt von Physiknobelpreisträger Joseph Taylor und nutzt zur Rekonstruktion der Funkdaten sogar die Reflexionen weit entfernter Kleinsthimmelskörper.