|
|
Dezembertage sind kurz, die Abende daheim entsprechend länger. Wer sich für die Fernausbreitung kurzer Wellen interessiert und vielleicht gar schon seltene Klänge und Stimmen aus seinem Radio gehört hat, möchte bald mehr darüber wissen, wie das möglich ist. Warum sind im Winter nachts Mittelwellen und lange Kurzwellen putzmunter? Warum gestatten kürzere Kurzwellen tagsüber Funkverbindungen über Kontinente hinweg? Wer nicht nur zuhören, sondern selbst senden möchte, kann Funkamateur werden.
In Deutschland gibt es zurzeit etwa 80.000 Funkamateure. Etwa 2,8 Millionen Funkamateure gibt es in fast allen Ländern der Erde. Wer sich für dieses Hobby interessiert, lernt nicht nur mehr über Technik. Er trägt zudem dazu bei, dass Völker einander besser verstehen.
Auf den Amateurfunkbändern darf jeder zuhören. Für den Sendebetrieb ist eine Zulassung erforderlich. Für die Zulassung zum Sendebetrieb muss der Interessent eine Prüfung bei der Bundesnetzagentur ablegen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich auf die Prüfung vorzubereiten. So bieten Ortsverbände des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC e.V.) Ausbildungslehrgänge an. Auch helfen Fernlehrgänge beim Selbststudium. Der DARC-Verlag hält passende Literatur und Software für die Vorbereitung auf die Prüfung bereit. Es gibt im Moment zwei Genehmigungsklassen. Klasse E: einige UKW-Bänder, einige Kurzwellenbänder, bis 100 Watt Sendeleistung. Klasse A: alle Amateurfunkbänder, bis 750 Watt Sendeleistung.
Wer in die wunderbare Welt kurzer und ultrakurzer Wellen hinein schnuppern möchte, kann sich in den Ortsverbänden des DARC zum Thema Amateurfunk informieren. In vielen DARC-Ortsverbänden gibt es eine Clubstation und ein Ausbildungsrufzeichen, mit dem auch ein nicht lizenzierter Interessent mal den Amateurfunk ausprobieren kann.
Wer noch Fragen hat, wendet sich an Werner Vollmer, DF8XO, E-Mail: df8xo@darc.de oder Telefon 05221-9319004 oder tagsüber an die DARC-Geschäftsstelle in Baunatal, Telefon 0561-94988-0. Kontakte in Hannover: www.darc.de/h13 (Ortsverband Hannover) und www.baerenfunk.de (Ortsverband Hannover Schwarzer Bär) und weitere.
FRF Bericht über den VFDB OV Leer
Leer, 23.11.09 (dl2bv) / Editor (dl3bu)
Hallo Oms
allen Anschein nach wird heute der in der vorherigen Woche aufgenommene Bericht über den Klubraum des VFDB im Friesischen Rundfunk gesendet. Der FRF ist nur im Kabel zu empfangen ab 21:00 auf dem Kanal S22 (BBC). Alle anderen die keinen Kabelanschluss haben können den Bericht auf der Internetseite des FRF sich ansehen.
hier der Link:
VFDB Beitrag
vy 73´s Jannes / DL2BV
(rem: text aus email von dl2bv übernommen)
Leer 15.10.09 (dl3bu) / Nachtrag
Anläßlich der Dreharbeiten des Friesischen Rundfunks am 13.10.2009 zum “Originellen Heiratsantrag” vom Wasserturm (wir berichteten), wurde dem FRF-Kameramann Heyko Habben auch die Möglichkeit gegeben, vom Dach des Wasserturmes Aufnahmen von der Stadt Leer zu machen.
Diese Filmaufnahmen wurden von FRF1 in einem Videobeitrag am 15.10.2009 gesendet.
Video
[caption id="attachment_90" align="alignright" width="222" caption="ISS Aussenarbeiten (Bild: NASA)"]  [/caption]
Mit dem Space Shuttle wurden am 16. November neue Amateurfunkantennen zur Internationalen Raumstation ISS gebracht. “Die neuen Antennen werden die Möglichkeiten für viele Funkamateure verbessern, die einen Kontakt zu den Astronauten wünschen”, erklärt ARRL-ARISS-Programm-Manager Rosalie White, K1STO. “Die damit vom Columbusmodul zur Verfügung stehenden Frequenzen decken das 2-m-, 70-cm-, L- und S-Band ab”, so K1STO weiter.
In der Anfangszeit sollen zwei Ericsson-Funkgeräte für 2 m und 70 cm, die sich bereits auf der Station befinden, jedoch bisher selten genutzt wurden, ins Columbusmodul gebracht und dort eingesetzt werden. Die Antennen sollen beim zweiten Außenbordeinsatz der STS-129-Mission montiert werden. Das Columbusmodul wurde am 11. Februar 2008 an die ISS angeschlossen, nachdem es zuvor innerhalb des Fluges STS-122 mit dem Space Shuttle Atlantis zur Raumstation gebracht wurde. (Foto: NASA)
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat mit Wirkung vom 20. November 2009 die Frequenznutzungsbeiträge (“TKG-Beiträge”) und EMVG-Beiträge für die Jahre 2005 und 2006 und 2007 festgelegt.
Für das Jahr 2005 hatte das Ministerium bereits im Mai 2005 Gebührensätze veröffentlicht, die jetzt teilweise geändert wurden. Für den Amateurfunk und den CB-Funk sind die Beiträge für das Jahr 2005 jedoch unverändert geblieben. Sie betragen für den Amateurfunk 21,30 Euro (2,40 TKG-Beitrag, 18,90 Euro EMVG-Beitrag) und für den CB-Funk 14,00 Euro (11,70 Euro TKG-Beitrag, 2,30 Euro EMVG-Beitrag).
Wichtig: Der CB-Funk ist seit dem Jahre 2003 aufgrund einer Allgemeinzuteilung weitgehend beitragsfrei. Die genannten Beiträge beziehen sich nur auf die (wenigen) Inhaber von Einzelfrequenzzuteilungen für die Nutzung der Kanäle 41 bis 80 mit ortsfesten Funkstellen innerhalb der sog. Schutzzonen.
Für die Jahre 2006 und 2007 wurden die Beiträge neu festgelegt. Sie betragen für den Amateurfunk für das Jahr 2006 20,81 Euro (3,41 Euro TKG-Beitrag und 17,40 Euro EMV-Beitrag) und für das Jahr 2007 22,71 Euro (6,55 Euro TKG-Beitrag, 16,16 Euro EMVG-Beitrag).
Der CB-Funk ist in den Beitragstabellen für die Jahre 2006 und 2007 nicht mehr enthalten.
Grundlage für diese Beitragssätze ist die “Dritte Verordnung zur Änderung der Frequenzschutzbeitragsverordnung”, die am 19. November 2009 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde.
Die Höhe der Frequenznutzungs- und des EMVG-Beiträge muss vom BMWi für jedes Jahr neu ermittelt und in der Frequenzschutzbeitragsverordnung festgelegt werden. Verwaltungsgerichte hatten in der Vergangenheit mehrfach Beitragsbescheide aufgehoben, weil die Bemessung der Beitragshöhe in der zugrunde liegenden Beitragsverordnung fehlerhaft war.
George Smith, einer der diesjährigen drei Physik-Nobelpreisträger ist Funkamateur mit dem Rufzeichen AA2EJ. Das meldet der amerikanische Amateurfunkverband ARRL. Smith bekommt den Preis für seine Pläne und die Entwicklung des CCD-Sensors, welcher in der optischen Elektronik und der Fotografie inzwischen nicht mehr wegzudenken ist.
Der amerikanische Physiker teilt sich die Preissumme von 10 Millionen Schwedischen Kronen (1 Millionen Euro) mit Charles K. Kao, der bahnbrechende Entwicklungen in der Lichtleitertechnik gemacht hat, und mit Williard S. Boyle, der bei der Entwicklung des CCD-Sensors ebenfalls massgeblich beteiligt war. Die Preisverleihung findet am 10. Dezember in der schwedischen Hauptstadt Stockholm statt.
Die ARRL hat auf ihrer Webseite einen ausführlichen Artikel und ein Interview mit George Smith, AA2EJ veröffentlicht. (HB9EPA/ARRL)
Weiterführende Informationen
«George Smith, AA2EJ, Wins Nobel Prize», 3. November 2009, ARRL-Webseite (englisch)
Quelle: Internetseite der USKA - 04.11.2009 11:30 / Info: Peter dk8af@darc.de
Wetter, 10.11.2009, Klaus Görzel
Computerzeitalter hat Menschen mit Behinderungen Freiheiten gebracht.
Kostenvoranschläge machen, Rechnungen schreiben mit dem dicken Zeh. „Die Technik heutzutage ist einfach genial”, sagt der 43-Jährige. Sie macht es möglich, dass er trotz seiner starken Verkrampfungen in der Orthopädie-Schuhtechnik der Evangelischen Stiftung Volmarstein eine Beschäftigung gefunden hat. Und sie macht seinen Heimweg mit dem Elektro-Rolli sicherer.

Die Tastatur von Dirk Pfeiffer steht auf dem Boden unter der Schreibtischplatte, und auch die Maus ist ein Pedal. Wenn der Schuh aus ist, kann er loslegen an seinem Arbeitsplatz.
Im September 1988 bekam er seinen ersten PC. Ein Geschenk. Für Dirk Pfeiffer war das ein Schlüssel zu ganz neuen Welten. „Auf einmal war es mir möglich zu zeichnen.” Die Zeichnungen von damals schlummern heute immer noch auf irgendeinem Datenträger. Eine Kaffeekanne hat er auf den Bildschirm gezaubert, „viele andere banale Dinge auch”. Und natürlich seine Anlage als Funkamateur, ganz akkurat, und das trotz Athethotik, so der Fachbegriff für sein Handicap.
Wenn er das Wort Athethotik ausspricht, muss man genau hinhören. Weil das Wort wirklich ein Zungenbrecher ist. Aber auch, weil die Krämpfe dafür sorgen, dass nicht jeder Laut klar rüberkommt.
“Ein Handy ist ein Telefon”
Versuche mit einem Programm, das gesprochene Worte in Computertexte verwandelt, hat er schnell aufgegeben. „Ich schreibe schneller als ich sprechen kann.” Was ja noch nichts heißen muss. „Er ist wirklich schnell”, sagt Anna Scheer, Auszubildene bei Dirk Pfeiffer, 80 Anschläge in der Minute bestimmt. Bei der Volkshochschule gäbe es dafür ein Einsteiger-Zertifikat für Berufe mit Schreibtischarbeit. „So viele sind das nicht”, sagt Pfeiffer und wird von Annla belehrt: „Stapel doch nicht immer so tief!” Ihre Begeisterung gilt nicht nur der Fußfertigkeit von Pfeiffer „sondern der ganzen Art, wie er sein Leben managt”.
Etwa daheim. Da ist jetzt Aufräumen angesagt. Im Prinzip. Private Briefe und Unterlagen einscannen und dann in PC-Ordner stecken. Das schafft Platz im Regal „und macht das Nachsehen für mich viel, viel einfacher”. Der Wille ist da, die Technik auch. „Allein, die liebe Zeit!” Sie fehlt ihm auch bei einem anderen Großprojekt. Seine CDs sollen in einem einzigen Multi-Media-Gerät verfügbar gemacht werden. Seit einem halben Jahr ist er zugange. Sein Trost: Dass jetzt die langen Wintertage kommen und mit ihnen wenigstens ein bisschen Zeit . . .
Dann kann er sich auch noch ein wenig mit seinem neuen Handy beschäftigen. Die Suche hat etwas länger gedauert. Dafür sind die Tasten so groß, dass er es mit seinen unruhigen Fingern bedienen kann, wenn es auf dem Schenkel liegt. Fotos? Internet-Nutzung? „Brauche ich alles nicht. Ich will telefonieren!” Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause zur Wohnung in Volmarstein etwa, wo er mit seiner Frau lebt. Auch wenn das Gerät nicht oft angemacht wird. Aber bei einem Problem mit dem Rolli wäre das Handy ein prima Notfalltelefon.
Mit Anna Scheer probiert er aus, ob die Verbindung mit dem neuen Gerät klappt. Aus Siegen kommt seine Auszubildende. Siegen, sagt er, da war er einmal im Februar 1988, und erntet erneut Bewunderung. „Nichts Besonderes”, sagt er und deutet auf seinen Kopf. „Ich habe einen unheimlich guten Bio-Computer”.
SSB-Handfunkgeräte für die Kurzwelle sind dünn gesät im Hobbyfunkbereich. Das letzte Gerät dieser Art, das Albrecht AE201S wurde bereits vor einigen Jahren vom Markt genommen.
Diese Situation möchte der Buchautor und Funkamateur Sebastian W. Zettl (DL3GAZ) ändern. Er plant, ein aus Modulen bestehendes AM/FM/SSB-Handfunkgerät in Kleinserie herauszubringen. Die Module (Boards) sollen so bemessen sein, dass sie genau in das Gehäuse eines Zodiac-Handfunkgeräts passen. Auch andere Leergehäuse können verwendet werden, sofern sie Platz für eine Platine mit den Abmessungen 160×70 mm bieten.
Das Gerät trägt den Arbeitstitel “P-20xx SSB”. Es soll aus insgesamt fünf Boards (Base Board, Display Board, DDS Board, Transmitter Board und Receiver Board) bestehen, die einfach zusammengesteckt werden. Der Frequenzbereich des Geräts soll von 21 bis 30 MHz reichen und damit die 15m-, 12m- und 10m-Amateurfunkbänder sowie den 11m-CB-Funk-Bereich umfassen. Die Sendeleistung soll 10 Watt (PEP) betragen und auf 1 Watt reduzierbar sein. Als Antenne ist eine interne Teleskopantenne mit automatischer Anpassung über den gesamten Frequenzbereich vorgesehen. Eine RJ45-Buchse soll als Multifunktionsanschluss fungieren: Neben dem Anschluss eines externen Mikes oder Headsets soll diese Buchse auch als Programmierschnittstelle für Firmware-Updates sowie als RS232-Anschluss für digitale Betriebsarten dienen.
Durch den modularen Aufbau des “P-20xx SSB” wird es möglich sein, das Gerät mit einfachen Mitteln zu erweitern. Der Autor hofft, dass sich dadurch eine Eigendynamik in der Funkerszene entwickelt – dass sich Funker finden, die die Boards verbessern, neue Ideen entwickeln und dadurch eine Art “Public-Domain-Transceiver” schaffen.
Über Preise und Liefermöglichkeiten ist noch nichts bekannt. Der Autor plant, die ersten Geräte im Herbst 2010 auf der Messe “Rheintal-Elektronika” in Durmershein vorzustellen.
Wer an dem Projekt “P-20xx SSB” mitarbeiten will, kann sich per E-Mail unter p20xx(at)zfx.de mit dem Autor in Verbindung setzen.
- wolf -
Was ist ein Voice DX Cluster? Es ist ein DX Cluster mit Sprachausgabe! Gedacht ist diese Anwendung, um sehbehinderten Funkamateuren die Teilnahme am DX-Cluster zu ermöglichen. Diese Anwendung liest die im DX-Spider Client auflaufenden DX-Meldungen über eine Sprachausgabe vor.
Die Software wurde von Raimund, IN3HER realisiert, im Brixner Raum bereits probegelaufen und wird demnächst, voraussichtlich im Frühjahr 2010 (leider etwas später, da die HamNet Verbindung noch fehlt), auf dem Rittnerhorn installiert. Dazu bedarf es natürlich der AWLan Strecke, die noch installiert werden muss. Die Daten des DX Clusters werden entweder von Meran oder Bozen eingespeist.
Sendefrequenz wird voraussichtlich dieselbe sein – 145,550 MHz
Ein kleiner Spartensender startet eigenen Satelliten: DrDish-1 (TV-Beitrag als Flash-Film). Dieser überträgt allerdings kein TV-Signal, sondern soll mit einer kleinen Kamera aktuelle Bilder von oben liefern, die quasi jeder empfangen kann. Im Herbst 2010 soll die Rakete starten…
In der aktuellen Ausgabe der Sendung RESET auf DrDish-TV wird berichtet, das man im Herbst 2010 vor hat einen eigenen Micro-Satelliten mit Namen DrDish-1 zu starten. Dieser soll mit einer Kamera Fotos von der Erdoberfläche machen und sie via 70-cm Afu-Band zum Boden senden können. Die Sendeleistung soll 500mW betragen.
|
|
Kommentare