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Amateurfunk – Funkbestätigungen modern und gut: eQSLs – wenn es schnell gehen muss

[Hannover:] DH4AAD | Geduld gehört zu den Tugenden eines Funkamateurs. Gar sehr viel Geduld ist oft nötig, um die Bestätigung einer Funkverbindung, eine so genannte „QSL-Karte“ – beispielsweise aus den Tiefen des brasilianischen Dschungels, den weiten Steppen Argentiniens, den endlosen Wäldern Sibiriens oder den Eiswüsten der Arktis oder Antarktis – zu erhalten. Wer hingegen während eines Kontestes Punkte vergeben oder selbst am Kontest teilgenommen hat, wüsste nur zu gern gleich, ob seine jeweilige Partnerstation ein Pirat oder eine staatlich genehmigte Sendestelle ist. Hier kommt der Internetdienst www.eQSL.cc in das Spiel.

Neben seiner unglaublichen Schnelligkeit bietet das eQSL-System die Chance, ausnahmslos alle Mängel des traditionellen Papier-QSL-Austauschs abzustellen. Während der Absender von QSL-Karten aus Kartonmaterial nach seinen eigenen Kriterien (Interessen, Zeit, Geld) und seinen Fähigkeiten entscheidet, wer eine Karte bekommt, hat bei eQSLs der Empfänger die Wahl, ob und in welcher Form er QSLs haben und archivieren möchte. Einzige Voraussetzung ist das Hochladen aller QSO-Daten (Logs) oder der manuelle Log-Eintrag.

Außer der Teilautomatisierung der Logbuchpflege sind die Vorzüge der eQSL offenkundig: keinerlei Auswahlarbeiten, keine Manager, keine Schreibarbeiten keine Manager-Listenpflege, keine Fehler beim Ausfüllen der Karten, keine QSL- oder Extra-Kosten, keine Druckkosten und kein Porto.
Der Verfasser dieses Beitrages – DH4AAD, GOLD member of eQSL, bearer of eDX-Award – schätzt vor allem die Schnelligkeit des Systems: Noch während des QSOs hat er manches Mal per E-Mail die Nachricht mit der Bestätigung der Funkverbindung erhalten. Die Bestätigung in Form der klassischen QSL-Karte lässt er auf vielfachen Wunsch jedoch parallel weiter laufen.

Wer sich nicht mit eQSL beschäftigen möchte, muss es nicht tun. Es ist jedoch den QSO-Partnern gegenüber eine Sache der Fairness, die QSO-Daten bei eQSL.cc hoch zu laden – eine zeitgemäße Form des Hamspirits. Ankommende eQSLs lassen sich mit wenigen Klicks bestätigen.

Es gibt vier Nutzer-Gruppen, die sich im Service unterscheiden. „Regular Membership“ ist kostenfrei, für die Stufen „Bronze“, „Silber“ und „GOLD“ werden Spenden voraus gesetzt. Diese Gruppen gelten pro Operator unabhängig von der Anzahl der aktivierten Rufzeichen.

Die Nutzer aller Kategorien laden ihre QSO-Daten einzeln oder als ADI-File in das eQSL-System. Im System bereit gehaltenen eQSLs können angesehen, gespeichert oder gedruckt werden. In der Outbox (hochgeladene QSO-Daten) und im Archiv (erhaltene eQSLs) werden eQSLs dauerhaft gespeichert.
Anmelden: www.eqsl.cc aufrufen und auf „Register“ klicken. Rufzeichen eintragen und auf „Register“ klicken. Formblatt ausfüllen (fett: Pflichtfelder) und „Register“.

Wenige Minuten nach der Anmeldung kommt ein vorläufiges Passwort („Signup Code“) per E-Mail. „Log In“ auf der Seite www.eqsl.cc mit Rufzeichen und „Signup Code“, das eigene Passwort eintragen – fertig. Die Benutzerführung ist vorbildlich einfach, die Teilnahme sehr empfehlenswert.

+++von Rainer H. David M.A.+++

Amateur-Radio-Club Worms e.V. freut sich über frisch renoviertes Clubgebäude / Interessierte sind herzlich willkommen

[caption id="" align="alignright" width="375" caption="Der Verein freut sich über jeden, der Kontakt aufnehmen möchte, oder einfach etwas mehr über das interessantes Hobby wissen möchte. Foto: privat"]Der Verein freut sich über jeden, der Kontakt aufnehmen möchte, oder einfach etwas mehr über das interessantes Hobby wissen möchte. Foto: privat[/caption]

Dank vieler ehrenamtlicher Helfer und unzähligen Arbeitsstunden, ist die Außenrenovierung des Clubheims des Amateur-Radio-Club Worms e. V. abgeschlossen. Das Vereinsheim in der Pipinstraße 2c strahlt nun in neuem Glanz so das sich nun wieder vermehrt dem eigentlichen Zweck des Vereinslebens gewidmet werden kann: dem Funkbetrieb.

Wer sich gerne mal anschauen möchte, wie einfach es ist, weltweit mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten, ist herzlich willkommen. Die Wormser Funkamateure sind im Besitz umfangreicher Antennenanlagen. Es sind nicht nur Sprechverbindungen möglich, sondern auch Übertragung von Fernsehbildern über zahlreiche Relaisstationen in Deutschland.

Selbst dem Neueinsteiger ist es möglich ohne viel Aufwand Spaß an dem Hobby Amateurfunk zu haben, dank einer neu installierten Relaisstation auf dem Clubgelände. Somit kann man mit minimalem Antennenaufwand Gespräche im Umkreis von 40km führen.

Man findet die Homepage mit vielen Details unter www.darc-k11.de. Die Clubabende finden jeden Freitag ab 20 Uhr im Clubheim in der Pipinstraße 2c statt.

Kontaktaufnahme ist auch über Willi Daubermann unter Telefon 06241 / 45240 oder Email:dh3pz@darc.de möglich.

Ruhestand sieht anders aus

LÖRRACH-HAAGEN. “Ich bin ein zufriedener Mensch und kann auch die kleinen Freuden des Lebens genießen”, sagt Wolfgang Krämer. Seit fast sieben Jahren ist er im Ruhestand, doch so kann man das eigentlich nicht nennen. Seit 2004 ist Krämer Ortsvorsteher von Haagen, daneben hat er noch jede Menge Hobbys. Heute feiert er seinen 70. Geburtstag.

Seine Wurzeln liegen nicht in Haagen. Am 28. Oktober 1939 wurde Wolfgang Krämer in Lörrach geboren. Nach Haagen kam er 1961, als er gemeinsam mit dem Schwiegervater hier ein Haus baute. “Seit fast einem halben Jahrhundert bemühe ich mich, ein richtiger Haagener zu sein”, lacht er. Ebenso lange, seit 48 Jahren, ist er verheiratet, er ist Vater von einem Sohn und zwei Töchtern. Sein Beruf ist ein Wortungetüm: Büromaschinen-Mechanikermeister. Und wie das früher noch eher möglich war, hat er in derselben Firma, in der er seinen Beruf erlernt hat, alle Stufen durchlaufen bis hin zum Prokuristen und Geschäftsführer. Mit 63 Jahren ging er in den Ruhestand.

“Aber das richtige Rentnerleben hat nur eineinhalb Jahre gedauert”, stellt er fest. Nach der Kommunalwahl 2004 wurde er Ortsvorsteher, und das heißt für ihn nicht nur jede Menge Termine und Abendverpflichtungen, sondern auch tägliche Präsenz in seinem Büro im Haagener Rathaus. Arbeit gibt es genug, stellt er fest – in der laufenden Verwaltung, aber auch, indem er in der Vergangenheit etwa das komplette Haagener Archiv auf Vordermann brachte. “Wenn ich so ein Amt annehme, dann möchte ich es auch so ausführen, wie ich es mir vorstelle”, erklärt er seinen Einsatz. Als Ortschaftsrat sieht er sich indessen nicht als Einzelkämpfer, sondern betont das Miteinander und dass Parteipolitik dabei eigentlich keine große Rolle spielen sollte.

In den Ortschaftsrat kam er 1991 als Nachrücker und wurde seither immer wiedergewählt. Seit 1999 ist er außerdem im Gemeinderat der Stadt und stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. “Mein Interesse für die Kommunalpolitik war eigentlich schon immer da”, stellt Krämer fest. “Aber anfangs war es für einen Jungen, Unerfahrenen und nicht Eingeborenen nicht einfach, da einzusteigen”.

Neben der Politik hat er jede Menge anderer Interessen. Schon lange ist er leidenschaftlicher Funkamateur. Er malt, das komme in letzter Zeit allerdings etwas zu kurz. Krämer fischt, wandert, läuft Ski, reist. Letztes Jahr war er mit seiner Frau in Vietnam. Südamerika hat er ebenso besucht wie Ägypten, Russland oder Java und Bali. Auf die Reisen will Wolfgang Krämer auch mit 70 nicht verzichten.

Autor: Thomas Loisl Mink

DL2CBB, bitte kommen!

Kurzmitteilungen per Handy verschicken, Chatten oder Telefonieren im Internet – alles neumodischer Schnickschnack in den Augen von Rolf Haase. Er vertraut lieber auf Frequenzbänder, um mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Denn der Parchimer ist Funkamateur mit Leib und Seele.

PARCHIM/LÜBZ – Der kleine Gerätepark – wie ihn Rolf Haase liebevoll nennt – besteht aus einem Kurzwellensende- und Empfangsgerät sowie aus einem Verstärker. Er nimmt deutlich mehr Platz in der Wohnung des Rentners ein, als es ein Telefon oder ein Computer mit Internetverbindung tun würden. Und doch nutzt Rolf Haase seinen kleinen Gerätepark oft und gerne, um zu kommunizieren. Unter dem Rufzeichen “DL2CBB” spricht er mit Menschen auf der ganzen Welt, die alle seine Lieblingsbeschäftigung teilen: Funkamateur sein.

Bestätigungskarten als Kontaktbeweis“Das ist das einzige Hobby von allen, das so dermaßen vielseitig ist”, schwärmt der 67-Jährige. Denn er könne sich viel mit der dazugehörigen Technik, Mechanik und Elektronik beschäftigen, sich auf fremden Sprachen in alle möglichen Länder verständigen sowie viel Kameradschaft und Freundschaft erfahren.

Als Andenken und Beweis für den Kontakt mit anderen Funkamateuren weltweit besitzt Rolf Haase viele tausend sogenannte Bestätigungskarten, von denen jeder Funker seine eigene besitzt. Die sehen teilweise so bunt und schön aus wie Postkarten. Der kreativen Selbstgestaltung sind hier keine Grenzen gesetzt. Der Parchimer sagt stolz: “Ich habe schon mit der ganzen Welt gefunkt. Viele Amerikaner und Japaner waren dabei. Wenn Funkkontakt zustande kommt, reden wir erstmal über unsere Ausrüstung, über das Wetter, die Familie, den Wohnort.” Eben die typischen Small-Talk-Themen. Manchmal entstehe auch engerer Kontakt, der nicht nur über die Radiowellen gehalten wird.

Lizenz zum Funken erforderlichBevor Rolf Haase sein Hobby jedoch richtig ausleben konnte, brauchte er die Lizenz zum Funken – wie jeder andere Funkamateur auch. Für diese Prüfung gibt es kein Mindestalter, aber Interessierte müssen sich umfassende Kenntnisse von der Technik sowie Elektronik, von den Ausbreitungsbedingungen der Funkwellen, von den Landeskennungen oder auch den gesetzlichen Voraussetzungen anwerben. Rolf Haase, der früher als Schlosser gearbeitet hat, hat diese Lizenz bereits seit 1964. Ein Jahr später baute er die Klubstation am Wockersee auf, von der er anfangs auch Leiter war und Schüler beim Funken betreute. Heute ist der Familienvater einer von acht Mitgliedern im DARC-Ortsverband Parchim (Deutscher Amateur-Radio-Club).

Funker leiden unter NachwuchsmangelEr bedauert, dass die Funkamateure unter Nachwuchsmangel leiden. Das Handy betrachtet Rolf Haase nicht als Konkurrenz, aber das Internet. Obwohl man beim Funken auch alles machen kann. “Sprechen wie beim Telefonieren, Morsen, ja sogar Bilder verschicken ist möglich”, weiß der leidenschaftliche Bastler.

Auch etliche Prominente nutzen diese altmodische Art der Kommunikation gern. Unter ihnen sind oder waren z.B. König Juan Carlos von Spanien, der Politiker Friedrich Merz, fast alle Raumfahrer, Schauspieler Marlon Brando, Schauspielerin Priscilla Presley (Witwe von Elvis) oder Joe Walsh (The Eagles). Ob sie jedoch lieber mit Hilfe des sogenannten Geräteparks kommunizieren oder per Handy, bleibt offen.

Hannover: Funkamateure beobachten wachsende Sonnenaktivität

Ein großer Sonnenfleck weckt das Interesse der Sonnenbeobachter. Dieser Fleck nördlich des Sonnenäquators, Sonnenfleck 1029, gilt als wichtiges Lebenszeichen im laufenden Fleckenzyklus 24. Über das Wochenende von Sonnabend, 24., auf Sonntag, 25. Oktober, hinweg ist er aufgetaucht und hat sich entwickelt. Inzwischen hat er sich noch weiter entwickelt zu so genannten „Flares“, Ausbrüchen der Klassen B und C. Dieses sind „Flares“ mittlerer Größe. Amateur-Astronom Gianluca Valentini aus Rimini, Italien, hat jene Aufnahme am Wochenende gemacht, die als Bild zu diesem Beitrag gestellt ist. Die magnetische Polarität des Flecks 1029 weist ihn eindeutig als Repräsentanten vom jungen Sonnenfleckenzyklus 24 aus, dessen Beginn für Januar 2009 gesetzt ist.

Das soeben beobachtete Phänomen folgt einer Beobachtung erst vor wenigen Tagen, als ein koronaler Massenauswurf südlich des Sonnenäquators seine beachtliche Wirkung auf die Ionosphäre an eben diesem Wochenende entfaltete, seine Wirkung also auf jene Atmosphärenschicht, die in Höhen zwischen 80 und 800 Kilometern zwischen der Stratosphäre und der Exosphäre verortet ist. Zwischen Massenauswurf und Kontakt der Partikel zum erdnahen Weltraum und der Ionosphäre liegen nur wenige Tage.

Funkamateure auf der ganzen Welt, darunter auch etliche Funkamateure aus der Region Hannover, so auch der Verfasser dieses Beitrages, haben wegen der erhöhten Ionisation entsprechender Bereiche der Ionosphäre, auf oberen Kurzwellen, namentlich auf dem Zehnmeter-Band der Funkamateure im Bereich zwischen 28 und 29,700 Megahertz (MHz), weltweit Funkverbindungen herstellen können. Der Sonnabend hat ihnen zahlreiche Interkontinentalverbindungen beschert, während der Sonntag überwiegend für so genannte „Sporadic E“-Phänome mit ihren typischen Europaverkehren gut gewesen ist. Diese ersteren internationalen Raumwellen-Verbindungen unterscheiden sich von den üblichen Bodenwellenverbindungen in ihren Reichweiten, letztere je nach Standort und Antenne von bis zu 100 Kilometern Reichweite vom Senderstandort.

Lernhilfe im Internet: http://sohowww.nascom.nasa.gov/home.html

Schneller Allesfunker von Wind River und PrismTech

SDR-Lösung liefert hohe Performance auf Freescale und Intel Prozessoren

(firmenpresse) – Ismaning, 26.10.2009 - Eine von Wind River und PrismTech gemeinsam entwickelte Software Defined Radio (SDR)-Lösung hat jetzt in Tests auf verschiedenen Prozessoren von Freescale und Intel eine hohe Performance gezeigt: Für den gesamten Prozess vom Hochfahren des Funknetzes über das Initialisieren der Plattform, der Modulation und Demodulation des Datensignals bis zum Beenden der Verbindung wurden Round-Trip-Zeiten von weniger als zehn Sekunden gemessen. Entwickler von SDR-Lösungen erhalten ein sofort einsetzbares Commercial Off-the-Shelf (COTS)-Produkt, das die nötige Flexibilität und Implementierung unterschiedlicher Protokollwechsel in Echtzeit ermöglicht. Darüber hinaus werden die strengen Vorgaben zur Software Communications Architecture (SCA) für Software-basierte Funkstandards erfüllt, die vor allem beim Militär, aber auch im zivilen Bereich etwa bei der Verwendung im Amateurfunk und Mobilfunk gelten.

Software Defined Radio (SDR) bildet die gesamte Signalverarbeitung eines Hochfrequenz-Senders oder Empfängers in Software ab, die auf einem programmierbaren Prozessor läuft. Die Basisbandsignalverarbeitung der einzelnen Standards muss dadurch nicht mehr in Hardware als Chips implementiert werden, wodurch sich Geräte für verschiedene Funknetze eignen und schnell und einfach per Software-Update an neue Standards angepasst werden können.

Die SDR-Lösung von Wind River und PrismTech kombiniert Wind Rivers SCA 2.2.2 und POSIX PSE52-kompatibles Echtzeitbetriebssystem VxWorks 6 mit der Betriebsumgebung Spectra SDR von PrismTech und ermöglicht Entwicklern die schnelle Applikationsentwicklung durch Tooling für Modeling, Code-Generierung und Validierung der Compliance mit SDR-Standards. Auch die Kombination mit Wind River Linux ist erhältlich. Sie ermöglicht bei vergleichbar hoher Performance die Realisierung einer Vielzahl komplementärer SDR-Applikationen und Hardware–Plattformen.

PrismTech testet die Lösungen auf führenden Hardware-Plattformen, unter anderem von ARM, Freescale und Intel, und stellt eine umfangreiche Dokumentation der Benchmarks zur Verfügung. Sie sind ab sofort weltweit verfügbar.

Knochenmarkspender gesucht

Ein humanitärer Hilferuf

Norden/Leer (DL3BU): DL8EKI,  Klaus-Dieter, bekam von Funkfreund Hans-Gerd Spohler, DJ5JD die Nachricht, daß seine Tochter an Leukämie erkrankt ist. Die kleine Arina, geb. 26.09.2006, also 3 Jahre alt, wird zur Zeit in Oldenburg stationär behandelt. Leider konnte noch kein geeigneter Knochenmarkspender gefunden werden. Mit der Unterstützung des DARC und VFDB  möchte ich auf diesem Weg einen Aufruf an die Leser/innen auf dieser Webseite starten, sich bitte Typisieren zu lassen. Vielleicht kann dadurch der kleinen Arina geholfen werden. vy 73 Klaus, DL8EKI.

Wenden Sie sich bitte direkt an den Vater:
Hans-Gerd Spohler, DJ5JD, DOK I09 / Z65,
Sielstr. 28,
26506 Norden
Tel: Mobil 0175 9999000

(übernommen aus Homepage DJ4BP, mit freundlicher Genehmigung von DJ5JD / Admin)

Signal global oder Zwischen Tüftlern und Denkern

Sande/Leer (21.10.09): “Signal global”, so lautete die Anmoderation des Friesischen Rundfunks (FRF 1) zum gestrigen Beitrag über das Wirken der Leeraner Funkamateure im dortigen Wasserturm.

Kameramann Heyko Habben brachte es fertig, neben dem Einfangen von informatorischen Bildern auch den redaktionellen Teil mit aufzunehmen. Es ist schon für ARD und ZDF und einige Privatsender am Markt, welche auch den Ton mit aussenden dürfen, recht schwierig einem unbedarften Zuschauer das Hobby Amateurfunk nahezubringen. Um so schwerer dürfte es dann sein, während der Dreharbeiten und dem Auge am Sucher noch die textlichen Details der Mitwirkenden vor der Kamera korrekt zu erfassen um es dann zum Sendetermin per Laufschrift als Untertitel einblenden zu lassen.

Dann anders als bei den vorgenannten Sendern darf der Friesische Rundfunk laut niedersächsischem Mediengesetz bei Filmbeiträgen keinen Ton ausstrahlen. Informationen dürfen nur per Laufschrift ins Programm einblendet werden.

Das dennoch der 2:27 Minuten lange Beitrag im FRF 1 Programm eine runde Sache wurde, ist der Professionalität der gesamten Mannschaft des Friesischen Rundfunks zu verdanken. Da sind kleine Fehler wie z. B. daß Werner Pienak (DJ9ZW) zum Bernhard und die Betriebsart ATV zum AVT wurde, völlig zu vernachlässigen.

Der Beitrag zeigte u.a. die Clubstation DL0LO mit OM Erich (DK3BQ) am Platz, einen kurzen Schwenk über die Diplomwand sowie anschließend die Reparaturarbeiten an NVA-Funkgeräten von Werner (DJ9ZW) und Erich (DK3BQ) in der Denkwerkstatt.

Alles in allem ein gelungener Beitrag, der eine willkommene kostenlose Werbung für unser gemeinsames Hobby darstellt.

Der Beitrag ist wie gewohnt über das Online-Archiv des Friesischen Rundfunks abzurufen.

Videobeitrag (Archiv FRF)

Alternativ (Medienzentrum FRF)

DARC OV I07 im Friesischen Rundfunk (FRF1) am 21.10.2009 ab 21:00 Uhr

i07.jpg Leer: Heute war der Friesische Rundfunk aus Sande bei den Funkamateuren des DARC Ortsverbands Leer I07 zu Gast. Der Kameramann des FRF filmte die Akteure (u.a. OVV Erich DK3BQ, dessen Stellvertreter Bernd DK5BS und Werner DJ9ZW) bei deren Reparaturtätigkeiten in der “Denkwerkstatt” an diversem NVA-Gerät, so u.a. den berühmt-berüchtigten SEG 15.
Anschließend wurde noch die Clubstation DL0LO in den Sucher genommen. Obwohl der FRF leider laut niedersächsischem Mediengesetz keinen Ton ausstrahlen darf, erklärte OM Erich DK3BQ dem staunenden Kameramann Heyko Habben weitschweifend den Sinn und Unsinn (ich meine Zweck) des Amateurfunks. (vielleicht können einige Zuschauer von den Lippen lesen).
Der Beitrag wird heute Abend (21.10.2009) im Programm des Friesischen Rundfunks (FRF1) ab 21:00 Uhr im Kabelnetz ausgestrahlt. Eine Wiederholung des Beitrags ist morgen Vormittag ab 09:00 Uhr zu sehen oder im Archiv auf der Webseite des FRF.

Bilderlink

Amateurfunk und Natur

Amateurfunk und Technik heißt nicht immer, am Schreibtisch in das Mikrofon zu sprechen oder den Lötkolben zu benutzen.
Vielmehr haben mehrere Funkamateure in der Region unabhängig das gleiche Vorhaben am heutigen Sonntag (18.10.2009) gehabt und verschiedene Anhöhen bei einem Spaziergang in der Natur erklommen. U.a. wurden auch von der Plattform des Annaturms Funkverbindungen getätigt.
So haben solche Erlebnisse in der Natur genauso einen gewissen Reiz wie Verbindungen z.B. mit einem Funkamateur, der zur Zeit auf der Forschungsstation in der Antarktis tätig ist.
Es müssen also nicht immer tausende von Kilometern bei einer Verbindung sein, sondern die Kombination von Technik, Natur(Ausblicke) und Kontakte mit minimaler Ausrüstung haben ebenso den gewissen Reiz.